Micron Document
____ _ _ _ _
| _ \ ___ | |_ (_) _ __ ___ __| | (_) __ _
| |_) | / _ \ | __| | | | '_ \ / _ \ / _| | | | / _ |
| _ < | __/ | |_ | | | |_) | | __/ | (_| | | | | (_| |
|_| \_\ \___| \__| |_| | .__/ \___| \__,_| |_| \__,_|
|_|


The NomadNet German Wikipedia | Archives | Info
- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b

🔍 Search

ÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻ

Schwangerschaft
──────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────
top
Die Schwangerschaft (fachsprachlich auch Gestation oder GraviditÀt, lateinisch graviditas) ist der Zeitraum, in dem eine befruchtete Eizelle im Körper einer werdenden Mutter, genannt Schwangere, zu einem Kind heranreift. Die Schwangerschaft bei Menschen dauert bei normalem Verlauf von der Befruchtung bis zur Geburt durchschnittlich 38 Wochen, mit einer Schwankungsbreite von mehreren Wochen.cite-ref-dudenhausen-1-0[1]

In den ersten acht Wochen nach der Befruchtung der Eizelle wird das heranreifende Kind als Embryo bezeichnet. Nachdem die inneren Organe ausgebildet sind (ab der neunten Entwicklungswoche), wird die Bezeichnung Fötus (auch Fetus) verwendet.

Contents

‱ Impfungen
‱ Fehlgeburten
‱ FolsĂ€ure
‱ Jod
‱ Sonstiges
‱ Geburtsort
‱ Allgemeines
‱ Demografie
‱ Sonstiges
‱ Literatur
‱ Weblinks

──────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────

Sprachliches

Das Adjektiv schwanger (von althochdeutsch swangar, mittelhochdeutsch und mittelniederdeutsch swanger) ist in unverĂ€nderter Bedeutung seit dem 8. Jahrhundert nachweisbar, also schon in einigen der Ă€ltesten Zeugnisse der deutschen Sprache. Die weitere Herleitung ist nicht ganz klar. Eine exakte Entsprechung findet sich nur im niederlĂ€ndischen zwanger, das indes eine spĂ€te Entlehnung (16./17. Jh.) aus dem Deutschen darstellt.cite-ref-2[2] Sicher verwandt ist sonst nur das altenglische swongor, swangor, „schwer, schwerfĂ€llig, langsam, trĂ€ge“, in dem sich wohl die ursprĂŒngliche, auf indogermanisch su(e)nk (‚schwerfĂ€llig, schwanger, schwer sein‘) zurĂŒckfĂŒhrbare Bedeutung des Wortes (west- oder urgermanisch (?) *swangra) erhalten hat, anschließen lĂ€sst sich vielleicht auch litauisch sunkĂčs, „beschwerlich.“cite-ref-3[3]cite-ref-4[4]

Das Substantiv Schwangerschaft wird im Allgemeinen nur in Bezug auf Menschen gebraucht, bei anderen lebendgebĂ€renden SĂ€ugetieren (Eutheria) spricht man von „TrĂ€chtigkeit“. In der Fachsprache der Medizin wird die Schwangerschaft auch mit den lateinischen Begriffen graviditas oder gestatio bezeichnet, eingedeutscht auch „GraviditĂ€t“ bzw. „Gestation“.cite-ref-5[5] Ereignisse, die wĂ€hrend der Schwangerschaft eintreten, werden als „prĂ€partal“, „antepartal“ oder „peripartal“ bezeichnet, so sie die Mutter betreffen (bspw. prĂ€partale Blutung), hingegen als „prĂ€natal“, „antenatal“ oder „perinatal“, so sie den Fötus betreffen (bspw. prĂ€natale Wachstumsretardierung).

Redensartlich gibt es zahlreiche Umschreibungen fĂŒr Schwangerschaft. Ein verbreiteter Euphemismus ist „in UmstĂ€nden sein“ (auch in „anderen UmstĂ€nden“ oder „besonderen UmstĂ€nden“), ihm verdankt sich die Bezeichnung „Umstandskleidung“ fĂŒr KleidungsstĂŒcke, die dem „Babybauch“ schwangerer Frauen Rechnung tragen. Im Englischen entspricht ihm die Wendung interesting condition (wörtlich „interessanter Zustand“), der eine betrĂ€chtliche Rolle in der Deutung eines Werks der Weltliteratur zukommt: in William Makepeace Thackerays Roman Vanity Fair (1847/1848, dt. „Jahrmarkt der Eitelkeit“) bemerkt der ErzĂ€hler beilĂ€ufig, dass die Protagonistin Amelia Sedley – eine der keuschesten Jungfern der englischen Literatur – sich in einer most interesting situation befinde, dies allerdings schon im 26. Kapitel, also durchaus vor ihrer Hochzeit.cite-ref-6[6] „Ein Kind unter dem Herzen tragen“ geht auf Martin Luthers BibelĂŒbersetzung zurĂŒck (Tob 4,4 und 2 Makk 7,27 ), wird aber ebenso wie „guter Hoffnung sein“ fast nur noch ironisch gebraucht. Veraltet sind „schweren Leibes“ oder auch „gesegneten Leibes sein/gehen“, und gehoben ausgedrĂŒckt „Mutterfreuden entgegensehen“.cite-ref-7[7] Derbe Redewendungen sind „einen Braten in der Röhre haben“cite-ref-8[8] oder „ein Brot im Ofen haben“.cite-ref-9[9] Neutral und allgemein gebrĂ€uchlich ist „ein Kind erwarten“, unverfĂ€nglich ist auch „werdende Mutter“ fĂŒr „schwangere Frau“, ideologisch geladen ist jedoch die Bezeichnung „ungeborenes Kind“ und besonders stark aufgeladen „werdendes Leben“ fĂŒr den Fötus, da sie in der gesellschaftlichen Debatte um den Schwangerschaftsabbruch vor allem von Abtreibungsgegnern (der Lebensrechtsbewegung) gebraucht wird, ihren Gegnern aber als Kampfbegriff gilt.cite-ref-10[10] In der Rechtswissenschaft wird an ihrer statt oft der zwar eigentlich gleichbedeutende, aber diskursiv neutrale lateinische Begriff Nasciturus („der geboren werden wird“) verwendet.

Feststellung der Schwangerschaft

→

Hauptartikel

:

Schwangerschaftszeichen

und

Schwangerschaftstest

Der Beginn der Schwangerschaft kann erst nach ein paar Tagen nach dem Geschlechtsverkehr auf verschiedene Art und Weise festgestellt werden. In der Abgrenzung zu Scheinschwangerschaften unterscheidet man zwischen unsicheren, wahrscheinlichen und sicheren Schwangerschaftszeichen. Das Ausbleiben der Monatsblutung, morgendliches Erbrechen und Übelkeit sind unsichere Schwangerschaftszeichen. Ein Schwangerschaftstest ĂŒber die Messung der Konzentration des „Schwangerschaftshormons“ (hCG-Hormon) im Blut oder im Urin gilt als wahrscheinliches, jedoch nicht sicheres Schwangerschaftszeichen. Als sicher gilt der Nachweis eines Fötus, beispielsweise durch Sonografie, das Hören von Herztönen oder FĂŒhlen von Kindsbewegungen.

FĂŒhrt man die erste Ultraschalluntersuchung vor oder am Anfang der fĂŒnften Schwangerschaftswoche durch, kann trotz bestehender Schwangerschaft eine embryonale Anlage, insbesondere in der NĂ€he der Eileiter, zuweilen noch nicht dargestellt werden. Dies wird umgangssprachlich auch als Eckenhocker bezeichnet.

Berechnung des Geburtstermins

→

Hauptartikel

:

Schwangerschaftsdauer

Die Schwangerschaft dauert von der Befruchtung bis zur Geburt durchschnittlich 268 Tage. Üblicherweise wird die Dauer der Schwangerschaft jedoch ab dem ersten Tag der letzten Menstruation gerechnet, da dies fĂŒr viele Frauen die einzig bekannte BezugsgrĂ¶ĂŸe darstellt. Die Berechnung erfolgt mit der Naegele-Regel, in die außerdem die Dauer des Menstruationszyklus einfließt. Die Befruchtung findet nach dieser Rechenweise in der zweiten Schwangerschaftswoche (SSW) statt.

Die ab dem ersten Tag der letzten Menstruation gerechnete Schwangerschaft dauert durchschnittlich etwa 280 Tage oder 40 Wochen.cite-ref-11[11] Traditionell wird die Dauer der Schwangerschaft mit neun Monaten angegeben. Mediziner nehmen zur Vereinfachung jedoch Monate zu jeweils vier Wochen an (sogenannte Mondmonate, die ein bis zwei Tage kĂŒrzer als astronomische oder kalendarische Mondmonate sind, siehe Lunation); die Schwangerschaft dauert demnach zehn Mondmonate statt neun Kalendermonate.

Exakt am Tag des berechneten Termins kommen vier Prozent der Kinder zur Welt, innerhalb von einer Woche (Termin ± 3 Tage) um den errechneten Geburtstermin herum 26 % und innerhalb von drei Wochen (= ± 10 Tage) um den errechneten Geburtstermin 66 %. Eine Geburt vor Vollendung der 37. Schwangerschaftswoche (–21 Tage) wird als FrĂŒhgeburt bezeichnet.cite-ref-dudenhausen-1-1[1]

In IndustrielĂ€ndern wird, besonders in einem frĂŒhen Stadium der Schwangerschaft, der tatsĂ€chliche Fortschritt der Schwangerschaft anhand von Ultraschalluntersuchungen verifiziert.

Schwangerschaftsverlauf

Der Schwangerschaftsverlauf wird eingeteilt in drei Abschnitte zu drei Monaten (medizinisch Trimenon oder Trimester), beziehungsweise je 13 Schwangerschaftswochen. Die Bezeichnung Trimenon wurde von Ernst Moro eingefĂŒhrt.

Das Alter der Schwangerschaft vom Tag der EmpfÀngnis wird mit post conceptionem (p.c.) bezeichnet. Da der EmpfÀngnistermin (Syn. Konzeptionstermin) selten genau festgelegt werden kann, wird in der Medizin vom ersten Tag der letzten Menstruation an, post menstruationem (p.m.), gerechnet. Das Alter des Embryos/Fötus betrÀgt effektiv also etwa zwei Wochen weniger als die Schwangerschaftswoche (SSW). In der Folge wird, ohne weiteren Hinweis, die Schwangerschaftsdauer in SSW (p.m.) angegeben.

Erstes Trimenon

Im ersten Trimenon entwickelt sich der Embryo besonders rasch. FĂŒr die Schwangere geht der Beginn der Schwangerschaft mit sehr großen hormonellen Umstellungen einher, was bei etwa 50 bis 90 % der Betroffenen zu teilweise sehr stark ausgeprĂ€gter Übelkeit, bei 25 bis 50 % auch zu Erbrechen fĂŒhrt, die sich aber im weiteren Verlauf der Schwangerschaft meist wieder legt.cite-ref-12[12]cite-ref-13[13] Ab der dritten Woche kann die Empfindlichkeit der Brust zunehmen, meist einhergehend mit einem SpannungsgefĂŒhl. Da die meisten Spontanaborte (AbgĂ€nge) bis zur zwölften SSW vorkommen, wird bis zu diesem Zeitpunkt oft auf eine Bekanntgabe der Schwangerschaft verzichtet.

Erster Monat

→

Hauptartikel

:

Embryogenese

und

Embryologie

Schwangerschaftswoche 3–4: Befruchtung und Einnistung

Die natĂŒrlicherweise beim Geschlechtsverkehr beziehungsweise bei der (u. U. auch kĂŒnstlichen) Insemination in die Vagina gelangten Spermien wandern durch die GebĂ€rmutter (Uterus) bis in die Ampulle des Eileiters. Dort treffen sie auf die nach der Ovulation (Eisprung) vom Fimbrientrichter aufgenommene Eizelle. Nach dem Eindringen (ImprĂ€gnation) kommt es zur zweiten Reifeteilung mit Verlust eines Polkörperchens. Die beiden ChromosomensĂ€tze von Eizelle und Spermium verschmelzen miteinander (Konjugation) und bilden nun eine entwicklungsfĂ€hige Zelle (Zygote), die innerhalb von drei Tagen unter hormoneller Steuerung in die GebĂ€rmutter wandert. In dieser Zeit erfolgen die Zellteilungen ĂŒber die Morula zur Keimblase oder Blastozyste. 24 Stunden nach der Befruchtung beginnt aus den Zellen der frĂŒhen Form der Plazenta (Mutterkuchen) – dem so genannten Synzytiotrophoblast – die Produktion des Hormons hCG. Dieses stimuliert im Gelbkörper im Eierstock die AusschĂŒttung eines weiteren Hormons, Progesteron, welches den Eierstöcken signalisiert, dass fĂŒr die nĂ€chste Zeit keine EisprĂŒnge notwendig sind – die Menstruation bleibt aus. Gleichzeitig haben diese Hormone fĂŒr die Auflockerung der GebĂ€rmutterschleimhaut gesorgt, um die Einnistung der Blastozyste zu erleichtern. Die Einnistung in der GebĂ€rmutterwand beginnt circa am fĂŒnften Tag nach der Befruchtung und ist nach 14 Tagen abgeschlossen. Bis dahin ist die Zwillingsbildung möglich. Die Blastozyste teilt sich nun in ihre Ă€ußere Schicht, den Trophoblasten, woraus sich die Plazenta entwickelt, und den Embryoblasten, aus welchem der Embryo entsteht. Das die beiden Teile verbindende Gewebe wird zur Nabelschnur.

Zweiter Monat

Schwangerschaftswoche 5–8: Anlage der grĂ¶ĂŸeren Organe

Der Körper der Schwangeren stellt sich nun auf die Schwangerschaft ein. Dies ist sehr hĂ€ufig mit Beschwerden wie morgendlicher Übelkeit, Brechreiz und Schwangerschaftserbrechen verbunden, die durch das Schwangerschaftshormon hCG ausgelöst werden. DarĂŒber hinaus kommen oft starke MĂŒdigkeit, Heißhungerattacken und Stimmungsschwankungen vor. Das erste Fruchtwasser beginnt sich zu bilden. Das Dehnen der MutterbĂ€nder fĂŒhrt manchmal zu einem Ziehen in der Leistengegend.

Beim Embryo beginnt sich in der sechsten Woche allmĂ€hlich die WirbelsĂ€ule zu bilden.cite-ref-14[14] Das Neuralrohr, aus dem Gehirn und RĂŒckenmark entstehen, schließt sich Ende der sechsten Woche. Im Ultraschall kann jetzt die HerzaktivitĂ€t nachgewiesen werden. In der siebten Woche beginnen Kopf und Rumpf Form anzunehmen. Es sind kleine Knospen zu erkennen, aus denen sich spĂ€ter die Gliedmaßen entwickeln. Der Embryo misst jetzt ca. 3 bis 8 mm (Scheitel-Steiß-LĂ€nge). Ende der achten Woche sind an den Handplatten die Stellen erkennbar, wo sich spĂ€ter die Finger ausbilden werden. Augen- und Ohranlagen werden sichtbar.cite-ref-15[15] AllmĂ€hlich werden alle Organe und Organsysteme angelegt. In der achten SSW misst der Embryo 9 bis 15 mm,cite-ref-16[16]cite-ref-hadlock501-17-0[17] sein Herz schlĂ€gt 140- bis 150-mal in der Minute.

Dritter Monat

Schwangerschaftswoche 9–12: Weitere Ausdifferenzierung

Die Blutmenge im mĂŒtterlichen Kreislauf erhöht sich von ca. 5 auf 6,5 l, um die Versorgung des Fötus zu gewĂ€hrleisten. Aufgrund der grĂ¶ĂŸeren Blutmenge schlĂ€gt das Herz schneller, was die körperliche LeistungsfĂ€higkeit herabsetzt. Als Folge der hormonellen GefĂ€ĂŸerweiterungen können Besenreiser oder Krampfadern auftreten. Gelegentlich kommt es auch zu einer verstopften Nase, Nasenbluten oder Zahnfleischbluten. Östrogene bewirken eine vermehrte FlĂŒssigkeitseinlagerung im Gewebe. Das Hormon Progesteron fĂŒhrt zu einer Entspannung der Muskulatur. Da davon auch die Schließ-Muskulatur betroffen ist, ist oft ein erhöhter Harndrang zu bemerken. Dies wird verstĂ€rkt durch den erhöhten Stoffwechsel zwischen der Schwangeren und dem Embryo, auch durch die stetige Erneuerung des Fruchtwassers.

Ende der neunten Woche sind erste AnsĂ€tze fĂŒr die Ausbildung von Zehen und Nase zu erkennen, in der zehnten Woche auch der Ohrmuscheln. Die Netzhaut pigmentiert sich. Das Augenpaar steht weit auseinander; die Augen sind zunĂ€chst offen, die Augenlider beginnen sich zu bilden. Erste Bewegungen sind möglich. Ende der zehnten SSW sind alle Organanlagen vorhanden. Die Knospen fĂŒr die 20 MilchzĂ€hne werden ausgebildet. Der Embryo ist am Ende dieser Phase (Ende zwölfte Schwangerschaftswoche) 5 bis 6 cm groß und wiegt etwa 14 Gramm. Die Embryonalperiode wird nun von der Fetogenese abgelöst.cite-ref-hadlock501-17-1[17]

Zweites Trimenon

Im zweiten Schwangerschaftsabschnitt verschwinden meist die anfĂ€nglichen Komplikationen wie Übelkeit. Deshalb, und weil das Risiko einer Fehlgeburt jetzt deutlich abgenommen hat, empfinden viele Frauen diese Zeit als sehr angenehm. Hatten manche im ersten Trimenon noch mit WechselbĂ€dern der GefĂŒhle zu kĂ€mpfen, ist dieses Trimenon meist gekennzeichnet von Ausgeglichenheit und Zufriedenheit. Aus diesen GrĂŒnden wird das zweite Trimenon von Hebammen als idealer Zeitraum fĂŒr Reisen angesehen. Die ersten Bewegungen des Fötus werden jetzt spĂŒrbar.

Vierter Monat

Schwangerschaftswoche 13–16: Kindsbewegungen

Die stabilere Phase der Schwangerschaft beginnt jetzt. Die Hormonproduktion aus dem Eierstock wird nicht mehr benötigt, da die Plazenta so weit ausgereift ist, dass sie die schwangerschaftserhaltenden Hormone selbst bilden kann. Deshalb ist die hCG-Konzentration ab der zwölften SSW weniger hoch, eine eventuell vorhandene morgendliche Übelkeit bessert sich jetzt in der Regel. Die Gewichtszunahme betrĂ€gt nach Faustregel ca. 1 bis 1,5 kg pro Monat, beziehungsweise ca. 250 g pro Woche. Rötliche oder brĂ€unliche Schwangerschaftsstreifen können aufgrund der Dehnung des Bindegewebes auftreten. HĂ€ufig tritt eine dunkle Linie (Linea nigra) auf, die zwischen Bauchnabel und Schambein verlĂ€uft. Diese hormonbedingte FarbverĂ€nderung bildet sich in der Regel nach der Schwangerschaft zurĂŒck. Die vermehrten Wassereinlagerungen können zur Schwellung von Armen und Beinen beziehungsweise HĂ€nden und FĂŒĂŸen fĂŒhren.

Beim Fötus setzt im vierten Monat ein rasches Wachstum ein, die Organe bilden sich weiter aus. Die Augenlider schließen sich und öffnen sich erst in drei Monaten wieder. Spontane Bewegungen von Kopf, Armen und Beinen setzen ein. Die Schluckmuskulatur entwickelt sich. Die Lunge und das Verdauungssystem entwickeln sich weiter, indem der Fötus durch Zusammenziehen und Ausdehnen des Zwerchfells Fruchtwasser „ein- und ausatmet“ respektive „trinkt“, er hat Schluckauf. SpeicheldrĂŒsen, Magen, Nieren und Darm arbeiten bereits. Das geschluckte Fruchtwasser wird als Urin wieder ins Fruchtwasser abgegeben, welches alle zehn bis zwölf Stunden durch Neuproduktion ausgetauscht wird. Über die Plazenta erhĂ€lt der Fötus NĂ€hrstoffe und Antikörper, gleichzeitig werden Abfallstoffe ausgeschieden. Das sogenannte Woll- oder Lanugohaar bildet sich. Es bildet sich bis zur Geburt wieder nahezu zurĂŒck. Gegen Ende dieses Schwangerschaftsmonats entwickeln sich die Genitalien. Das Geschlecht kann bei gĂŒnstiger Lage des Ungeborenen per Ultraschall festgestellt werden. Der Fötus ist in der 16. SSW ca. 10 cm groß und wiegt bis zu 100 g. Sein Kopfdurchmesser ist ca. 35 mm.

FĂŒnfter Monat

Schwangerschaftswoche 17–20: Kindsbewegungen meist spĂŒrbar

Die GebĂ€rmutter ist jetzt etwa so groß wie eine Honigmelone und fast in Nabelhöhe. Ab der 18. bis 20. Schwangerschaftswoche sind fĂŒr die Schwangere gewöhnlich die ersten Kindsbewegungen als feines, leichtes Kribbeln zu spĂŒren. Ein relativ beschwerdefreier Schwangerschaftsabschnitt beginnt. In diesem Zeitraum können jedoch eventuell VerĂ€nderungen der SehschĂ€rfe, RĂŒckenschmerzen und KrĂ€mpfe in den Beinen auftreten.

Der Fötus misst am Ende des Monats 14 bis 16 cm und wiegt zwischen 150 und 300 g.

Sechster Monat

Schwangerschaftswoche 21–24: Kind beginnt, auf Ă€ußere Reize zu reagieren

Gegen Ende des Monats erreicht die GebĂ€rmutter Nabelhöhe. Die BrĂŒste vergrĂ¶ĂŸern sich unter dem Einfluss der Hormone hCG, Östrogen und Progesteron. Eventuell kann Sodbrennen durch LageverĂ€nderung des Magens auftreten.

Beim Fötus beginnt sich das Unterhautfettgewebe zu vermehren. Die Haut selbst wird von einer schĂŒtzenden Fettschicht (Vernix caseosa, auch KĂ€seschmiere) ĂŒberzogen. Diese ermöglicht spĂ€ter ein leichteres Gleiten im Geburtskanal. Die Haut ist noch rötlich durchschimmernd, Finger- und FußnĂ€gel sind fast vollstĂ€ndig entwickelt. Die Haare beginnen zu wachsen und die Verknöcherung des Skeletts schreitet voran. Ein rasches Wachstum des Gehirns setzt ein. Gegen Ende des Monats reagiert das werdende Kind auf akustische und optische Reize von außen (Stimmen, Schall, Licht). Ob zu diesem Zeitpunkt bereits Schmerzwahrnehmungen möglich sind, ist umstritten. Eine Analyse der vorhandenen Forschungsergebnisse kam zu dem Schluss, dass Schmerzempfindungen vor dem dritten Trimenon unwahrscheinlich sind.cite-ref-18[18] Am Ende des sechsten Monats ist der Fötus ca. 26 cm groß (vom Scheitel bis zur Sohle)cite-ref-19[19] und wiegt 500 g.

Drittes Trimenon

Im letzten Schwangerschaftsabschnitt reift der Fötus vollstĂ€ndig heran und der Körper der werdenden Mutter bereitet sich auf die Geburt vor. FĂŒr die Frau kann dieser Abschnitt hauptsĂ€chlich wegen des zusĂ€tzlichen Gewichts wieder unangenehmer sein, vor allem im Sommer. Durch eine intensivmedizinische Behandlung ist ein Überleben des Kindes bei einer FrĂŒhgeburt in diesem Zeitraum schon möglich.

Siebter Monat

Schwangerschaftswoche 25–28: Öffnen der Augenlider

Bei der Schwangeren können die Wassereinlagerungen in Armen und Beinen aufgrund des hohen Austauschbedarfes an frischem Fruchtwasser zunehmen. Der sich ausbreitende Uterus drĂŒckt auf die Verdauungsorgane und die Lunge, die Folge sind Kurzatmigkeit und die Gefahr von HĂ€morrhoiden. Das zunehmende Gewicht kann im letzten Trimenon RĂŒcken- und Fußschmerzen verursachen. Der Ausfluss aus den BrĂŒsten (Kolostrum) kann einsetzen.

Gegen Ende des Monats öffnen sich die Augenlider des Fötus wieder. Er misst jetzt etwa 35 cm und wiegt etwa 1000 g. Ab ca. der 23. SSW hat das Kind bei einer FrĂŒhgeburt eine geringe Chance, außerhalb der GebĂ€rmutter unter hohem intensivmedizinischem Aufwand zu ĂŒberleben. Die Überlebenschancen in der 25. SSW betragen ca. 32 bis 43 %, in der 28. SSW 79 %. Je frĂŒher das Kind geboren wird, desto grĂ¶ĂŸer sind die Risiken bleibender gesundheitlicher SchĂ€den. Vor Ende der 25. Woche liegt dieses Risiko bei 50 %.cite-ref-20[20]

Achter Monat

Schwangerschaftswoche 29–32: Erste Übungswehen

Jetzt können erste schmerzlose Kontraktionen (auch Senkwehen, Vorwehen, Übungswehen oder Vorbereitungswehen) auftreten. Der Bauch verhĂ€rtet sich durch rhythmisches Zusammenziehen der GebĂ€rmutter. Eventuell werden jetzt auch Schließmuskel- und BlasenschwĂ€che deutlich, was gegebenenfalls durch Training des Schließmuskels gelindert werden kann. Die grĂ¶ĂŸer werdende GebĂ€rmutter verdrĂ€ngt weiter die anderen im Bauchraum befindlichen Organe. Durch den gestörten pH-Wert der Vaginalschleimhaut können vermehrt Pilzinfektionen oder bakterielle Infektionen auftreten.cite-ref-21[21]

Bis auf die Lunge sind alle Organe des werdenden Kindes fast vollstÀndig entwickelt. Am Ende des Monats misst es rund 40 cm und wiegt 1700 bis 2000 g.

Neunter Monat

Schwangerschaftswoche 33–36: Senkung des Kindes

Die Schwangere hat im Durchschnitt 10–12 kg zugenommen. Gegen Ende der 36. SSW tritt der Kopf des Kindes in das kleine Becken ein, die GebĂ€rmutter senkt sich etwas nach unten. Die Atmung fĂ€llt der Schwangeren so wieder leichter. Oft treten jetzt Schlafstörungen auf.

Ab der 35. SSW ist die Lungenreifung abgeschlossen. Die meisten ungeborenen Kinder (92 bis 93 %) liegen nun in der richtigen Geburtslage mit dem Kopf nach unten.cite-ref-22[22] Bis zur 37. SSW kann sich das Kind noch von einer Steißlage in die SchĂ€dellage drehen. Bewegungen sind dem Kind aber nur noch eingeschrĂ€nkt möglich. Gegen Ende des Monats ist es ca. 45 cm groß und wiegt etwa 2800 g.

Zehnter Monat

Schwangerschaftswoche 37–40: Geburt steht bevor

Die durchschnittliche Gewichtszunahme der werdenden Mutter im Verlauf der Schwangerschaft betrĂ€gt ca. 10–15 kg. Das Gewicht stagniert bei vielen Schwangeren kurz vor der Geburt, kann sogar leicht abnehmen. Es können hĂ€ufiger Vorwehen eintreten.

In den letzten Wochen nimmt das Kind vor allem an Gewicht zu. Über die Plazenta nimmt es Antikörper aus dem Blutkreislauf der Mutter auf. Das Baby misst bei der Geburt ca. 48 cm bis 54 cm und wiegt 2800 g bis 4000 g. Der Durchmesser des Kopfes liegt zwischen 9,5 cm und 10,5 cm.

Geburt

→

Hauptartikel

:

Geburt

Die Schwangerschaft endet in der Regel mit der Niederkunft der Mutter (der Geburt des Kindes). Sie kann sich durch folgende Symptome ankĂŒndigen:

‱ durch das Einsetzen der Eröffnungswehen (Dauer ca. 30 bis 60 Sekunden, alle zehn Minuten ĂŒber einen Zeitraum von ein bis zwei Stunden)
‱ durch einen eventuell leicht blutigen Ausfluss infolge des sich lösenden Schleimpfropfes vom Muttermund (einige Tage vor der Geburt)
‱ den Blasensprung (das Platzen der Fruchtblase)
‱ Durchfall oder Erbrechen

Nach der Geburt beginnt die SchwangerschaftsrĂŒckbildung, also die Regeneration von Bauchdecke, GebĂ€rmutter, Beckenbodenmuskulatur, Vaginalkanal, Vagina und Hormonhaushalt. Die RĂŒckbildungsdauer ist individuell verschieden, dauert aber ungefĂ€hr so lange wie die Schwangerschaft.

Vorgeburtliche Untersuchungen und Behandlungen

→

Hauptartikel

:

Schwangerschaftsvorsorge

In Deutschland hat jede werdende Mutter einen Anspruch auf Betreuung durch eine Hebamme oder einen Arzt wĂ€hrend der Schwangerschaft, bei der Geburt und einige Wochen nach der Geburt. Empfohlen sind, bei komplikationsloser Schwangerschaft, zunĂ€chst Besuche in einem Abstand von vier Wochen nach Bekanntwerden der Schwangerschaft, ab der 32. Schwangerschaftswoche in einem Abstand von zwei Wochen und bei Überschreitung des Geburtstermins schließlich alle zwei Tage. Alle Befunde werden in den Mutterpass (oder Mutter-Kind-Pass in Österreich) eingetragen.

Ultraschalluntersuchungen

→

Hauptartikel

:

Sonografie

Die Sonografie, umgangssprachlich Ultraschall, ist ein bildgebendes Verfahren, das die medizinische Praxis der vorgeburtlichen Untersuchungen in den letzten Jahrzehnten sehr verĂ€ndert hat. Sie ermöglicht unter anderem eine Überwachung der Entwicklung des Fötus, die Feststellung von Mehrlingsschwangerschaften und des Geschlechts. Ultraschalluntersuchungen gelten als unbedenklich fĂŒr den Fötus.

Bei adipösen Schwangeren ist die Darstellung des Kindes mittels Ultraschall schwieriger oder nicht einwandfrei möglich. Da es besonders bei ĂŒbergewichtigen Frauen oft zu Fehlbildungen des Kindes kommt, empfehlen Experten, die Untersuchung in sitzender Position von oben oder in seitlich liegender Position von der Flanke aus durchzufĂŒhren.cite-ref-doi10-1053-j-semperi-2013-06-012-23-0[23]

Im Rahmen der allgemeinen Schwangerschaftsvorsorge sehen die deutschen Mutterschafts-Richtlinien drei Ultraschall-Untersuchungen vor.cite-ref-24[24]

PrÀnataldiagnostik

→

Hauptartikel

:

PrÀnataldiagnostik

Das Ziel der PrĂ€nataldiagnostik ist es, Erkrankungen der werdenden Mutter und Krankheiten oder Behinderungen (z. B. Down-Syndrom/Trisomie 21) beim heranwachsenden Kind bereits frĂŒhzeitig festzustellen beziehungsweise eine individuelle Wahrscheinlichkeit zu errechnen. Eine positive Diagnose impliziert oft einen Schwangerschaftsabbruch aus medizinischer Indikation, da eine Behandlung im Mutterleib (Therapie in utero) nur in wenigen FĂ€llen möglich ist. Daher sind viele Untersuchungen umstritten. Ethisch fragwĂŒrdig ist unter anderem, wie ein ungeborenes Leben als lebenswert oder unlebenswert beurteilt werden kann, zumal sichere Aussagen zur nachgeburtlichen Entwicklung des Kindes nur in vergleichsweise wenigen FĂ€llen möglich sind. Insbesondere die nicht-invasiven Methoden der PrĂ€nataldiagnostik wie beispielsweise die Nackentransparenz-Messung, das Erst-Trimester-Screening oder der Triple-Test können die Eltern oft stark psychisch belasten, da sie nie ein sicheres Ergebnis, sondern lediglich Wahrscheinlichkeiten anhand statistischer Durchschnittswerte angeben, indem sie z. B. das Alter der Mutter, den Zustand des Embryos usw. berĂŒcksichtigen. Hingegen gibt ein DNA-Test anhand einer Blutprobe der Mutter ab der 9. Schwangerschaftswoche ein sicheres Ergebnis ab, da hierbei die fetale DNA selbst untersucht wird, die sich ab dieser Schwangerschaftsphase im mĂŒtterlichen Blut nachweisen lĂ€sst. Mit dieser Methode ist auch ein Vaterschaftstest beim Ungeborenen möglich.

Risikoschwangerschaft

Siehe auch

:

Risikogeburt

Wesentliches Ziel der Ă€rztlichen Betreuung ist die Erkennung von möglichen oder bereits vorhandenen Risiken fĂŒr Schwangere und ihr Kind. Im Jahre 1990 wurden in Deutschland 34 % aller Schwangerschaften als Risikoschwangerschaft klassifiziert. Die Bayerische Arbeitsgemeinschaft zur QualitĂ€tskontrolle spricht fĂŒr das Jahr 2002 von 65 % und in Niedersachsen von etwa 73 %.

Der Anteil der Risikoschwangerschaften unter allen Schwangerschaften stieg von 2001 bis 2010 von 68,5 auf 73,4 Prozent.cite-ref-bt-18-900-25-0[25] TatsĂ€chlich kommen jedoch 95 % der in Deutschland geborenen Kinder gesund zur Welt. Die hohe Anzahl von so genannten „Risikoschwangerschaften“ lĂ€sst sich unter anderem dadurch erklĂ€ren, dass viele Paare heutzutage Kinder erst recht spĂ€t einplanen. Risikoschwangere erhalten als Konsequenz durch die Krankenkassen ĂŒber die Standardleistungen hinaus weitere Ă€rztliche Leistungen wie hĂ€ufigere Kontrollen, Überweisungen an entsprechende Spezialisten, den Einsatz weiterer diagnostischer Mittel wie zum Beispiel Fruchtwasseruntersuchung, Hormonanalysen oder gegebenenfalls die Einweisung in ein geburtshilfliches Zentrum mit intensivmedizinischer Betreuung.

Folgende Faktoren fĂŒhren unter anderem zur Einstufung einer Risikoschwangerschaft:

‱ Alter unter 18 Jahre oder ĂŒber 35 Jahre (ErstgebĂ€rende) beziehungsweise ĂŒber 40 Jahre (SpĂ€tgebĂ€rende)
‱ VielgebĂ€rende, die schon mehr als vier Kinder geboren haben
‱ zwei oder mehr der Schwangerschaft vorausgehende Fehlgeburten
‱ Komplikationen bei frĂŒheren Geburten
‱ anhaltender Medikamenten-, Alkohol-, Nikotin- oder anderer Drogenkonsum
‱ verzögertes Wachstum oder abnorm großes Kind
‱ VerĂ€nderungen des Fruchtwassergehaltes
‱ akute Allgemeinerkrankungen oder Infektionen
‱ GebĂ€rmutterhalsschwĂ€che (Cervixinsuffizienz)
‱ Niereninsuffizienz beziehungsweise fehlende Organe wie eine Niere

Komplikationen und Probleme

WĂ€hrend einer Schwangerschaft kann es bei der Mutter zu Störungen beziehungsweise BeeintrĂ€chtigungen kommen, die nur wĂ€hrend der Schwangerschaft auftreten (medizinisch Gestosen). FĂŒr andere Erkrankungen wie zum Beispiel die tiefe Beinvenenthrombose oder die sehr seltene Sinusthrombose stellt die Schwangerschaftssituation ein erhöhtes Risiko dar; das fĂŒr eine tiefe Beinvenenthrombose ist um Faktor 5 erhöht und trifft ein bis zwei Schwangere pro Tausend. Manche chronische Erkrankungen machen sich wĂ€hrend der Schwangerschaft weniger bemerkbar: so kann die SchubhĂ€ufigkeit bei Schwangeren mit Multipler Sklerose oder Rheumatoider Arthritis wĂ€hrend der Schwangerschaft reduziert sein.cite-ref-26[26] Bereits 1937 beobachtete Philip Showalter Hench eine Besserung rheumatischer Erkrankungen bei Schwangerschaft.cite-ref-27[27]

Der Theologieprofessor und Reformator Martin Luther schrieb im 16. Jahrhundert ĂŒber schwangere Frauen noch: „Ob sie sich aber auch mĂŒde und zuletzt todt tragen, das schadt nicht, laß nur todt tragen, sie sind darum da“.cite-ref-28[28] Jedes Jahr sterben weltweit ca. 600.000 Frauen und MĂ€dchen an Komplikationen wĂ€hrend der Schwangerschaft oder Geburt, davon 99 % in EntwicklungslĂ€ndern.cite-ref-29[29] In Afrika sĂŒdlich der Sahara stirbt eine von 16 Frauen an den Folgen einer Schwangerschaft oder Geburt, da die Mehrzahl der Geburten auch bei Komplikationen ohne medizinische Betreuung stattfindet.cite-ref-30[30] In IndustrielĂ€ndern betrĂ€gt das Risiko 1:2800.

Schwangerschaftsspezifische Erkrankungen

→

Hauptartikel

:

Gestose

Nach dem Zeitpunkt ihres Auftretens wird die Gestose unterteilt in FrĂŒh- (Erstes Trimenon) und SpĂ€tgestose (Drittes Trimenon). Hauptvertreter sind ĂŒbermĂ€ĂŸiges Schwangerschaftserbrechen (Hyperemesis gravidarum) und schwangerschaftsinduzierter Bluthochdruck (Schwangerschaftshypertonie). Bluthochdruck kann ein Zeichen einer beginnenden PrĂ€eklampsie sein, daher wird er in der Schwangerschaftsvorsorge regelmĂ€ĂŸig gemessen. Weitere Symptome sind Wassereinlagerungen (Ödeme) und Eiweißausscheidung im Urin. Die Eklampsie ist die schwerste Form einer Gestose, Symptome sind KrĂ€mpfe und/oder Bewusstlosigkeit.cite-ref-31[31] Die Patientinnen hatten meist zuvor eine PrĂ€eklampsie. Selten kann es auch zu einer Osteoporose kommen.

Psychische Erkrankungen in der Schwangerschaft

Eine groß angelegte englische Studie berichtet ĂŒber die HĂ€ufung von Depressionen in der Schwangerschaft (siehe auch Schwangerschaftsdepressionen), circa 10 % aller Frauen sind hiervon betroffen. Die Symptome können extrem unterschiedlich sein. Hauptsymptom ist eine herabgesetzte Stimmung, wobei dies nicht Trauer im engeren Sinn sein muss, sondern von den betroffenen Patientinnen auch oft mit Begriffen wie „innere Leere“, „Verzweiflung“ und „GleichgĂŒltigkeit“ beschrieben wird. Es dominieren negative Zukunftsaussichten und das GefĂŒhl der Hoffnungslosigkeit. Das SelbstwertgefĂŒhl ist niedrig. Die depressive Symptomatik in der Schwangerschaft wird oft von schwangerschaftstypischen „Themen“ beeinflusst. Dies können etwa BefĂŒrchtungen in Bezug auf die Mutterrolle oder die Gesundheit des Kindes sein.cite-ref-32[32] Das erstmalige Auftreten einer psychotischen Störung in der Schwangerschaft ist selten. HĂ€ufiger verschlimmern sich bestehende psychotische Erkrankungen. Dies liegt zum einen an der besonderen biologischen und seelischen Situation der Schwangeren, zum anderen kann es durch eine Reduzierung oder ein Absetzen antipsychotischer Medikamente verursacht sein.cite-ref-33[33] Zwangsstörungen können sich in der Schwangerschaft verschlimmern. Bei der Panikstörung ist dies ebenfalls der Fall. Bei einigen Patientinnen, die vorher nur leichte Symptome hatten, kann es wĂ€hrend der Zeit der Schwangerschaft zu einer massiven HĂ€ufung von Panikattacken kommen.cite-ref-34[34]

Siehe auch

:

GedÀchtnisstörungen in der Schwangerschaft

Suchtmittel und Medikamente

Psychotrope Substanzen

Alkoholkonsum und Rauchen sind schĂ€dlich fĂŒr das ungeborene Kind.cite-ref-35[35]cite-ref-36[36]

Alkoholkonsum

Eine englische Studie (2012), die etwa 4000 Schwangere umfasste, kam zu dem Ergebnis, dass sich auch kleine Mengen Alkohol auf die Intelligenz des Kindes negativ auswirken.cite-ref-37[37] Selbst geringer Alkoholkonsum wĂ€hrend der Schwangerschaft kann zu alkoholbedingten SchĂ€digungen (Fetal Alcohol Spectrum Disorder, FASD) fĂŒhren; das Vollbild der Störung ist das fetale Alkoholsyndrom (FAS), eine Kombination schwerwiegender geistiger und körperlicher SchĂ€den, die zu den hĂ€ufigsten angeborenen Behinderungen in Deutschland zĂ€hlt. Nach SchĂ€tzungen werden bundesweit jĂ€hrlich 10.000 Babys mit FASD geboren, davon etwa 4000 mit FAS.cite-ref-38[38]

Rauchen

Rauchende Schwangere haben ein vermehrtes Risiko einer Fehlgeburt, eine Verdopplung der HĂ€ufigkeit einer FrĂŒhgeburt und weisen ein dreifach erhöhtes Risiko einer Totgeburt bzw. der perinatalen MortalitĂ€t auf.cite-ref-39[39]cite-ref-40[40] Das Risiko, dass das Kind eine Aufmerksamkeitsdefizit-/HyperaktivitĂ€tsstörung (ADHS) aufweist, liegt bei MĂŒttern, die wĂ€hrend der Schwangerschaft rauchen, bei 16,5 %, sonst bei 4,6 % – es ist also 3,6 Mal höher als bei Nichtrauchenden.cite-ref-41[41] Rauchen wĂ€hrend der Schwangerschaft erhöht ferner das Risiko fĂŒr ein spĂ€teres kindliches Asthma und bewirkt ein deutlich niedrigeres Geburtsgewicht.cite-ref-42[42]cite-ref-43[43]cite-ref-44[44] Insbesondere kann es zum fetalen Tabaksyndrom fĂŒhren.

Kokain und Heroin

Der Konsum von Kokain kann zu Fehlbildungen beim Kind und durch die gefĂ€ĂŸverengende Wirkung zu Durchblutungsstörungen in unterschiedlichen Organen und zu Schwangerschaftskomplikationen fĂŒhren, zum Beispiel zu vorzeitiger Plazentaablösung und FrĂŒhgeburt.cite-ref-schwanger-und-drogen-45-0[45]

Plant eine drogenabhĂ€ngige Frau schwanger zu werden, ist die Beendigung des Drogenkonsums vor dem Antritt der Schwangerschaft angezeigt, da die Wirkung der Drogen die Gesundheit des Fötus beeintrĂ€chtigt.cite-ref-46[46] Wird eine Heroin- (oder polytoxikoman-) abhĂ€ngige Frau schwanger, ist die Aufnahme in ein Substitutionsprogramm angezeigt, da die regelhaft vorkommenden Schwankungen zwischen SĂ€ttigung/Überdosierung und Entzug eine Gefahr fĂŒr die Schwangerschaft an sich und das ungeborene Kind im Besonderen darstellen.cite-ref-schwanger-und-drogen-45-1[45] Der Nutzen einer Substitutionstherapie fĂŒr Mutter und Kind ĂŒbersteigt die Gefahren eines (möglichen) Entzugssyndroms des Neugeborenen, wenn die Mutter keinen Beikonsum betreibt. In einer Studie der TU Dresden wurde nachgewiesen, dass ca. 58,9 % der Personen, die an einem Substitutionsprogramm teilnehmen, Beikonsum betreiben.cite-ref-47[47] Die Substitution der Mutter hat Auswirkungen auf die Gesundheit und die Entwicklung des Fötus. Es gibt zahlreiche Gegenanzeigen der bei Schwangerschaft im Substitutionsprogramm verabreichten Medikamente. Diese sind in den jeweiligen Fach- und Gebrauchsinformationen und Beipackzetteln der Hersteller beschrieben und durch die Zulassung der Arzneimittel durch das BfArM beschrieben, wie zum Beispiel: Methadon.

Methadon

Methaddict: Es wurden neurologische Befunde mit Hörstörungen, geistigen und motorischen Entwicklungsverzögerungen, Augenanomalien und eine erhöhte Inzidenz von Otitis media beobachtet. Es wird empfohlen die Substitution mit Methadon vor der Geburt ausschleichend zu beenden. Wenn das Ausschleichen nicht möglich ist, muss der Entzug des Neugeborenen auf einer Kinderintensivstation durchgefĂŒhrt werden.cite-ref-48[48]

L-Polamidon

L-Polamidon: Ein Zusammenhang zwischen dem Konsum von L-Polamidon und dem plötzlichen Kindstod wird angenommen. Es wurden neurologische Befunde mit Hörstörungen, geistige und motorische Entwicklungsverzögerungen und Augenanomalien und eine erhöhte Inzidenz von Otitis media beobachtet.cite-ref-49[49]


Subutex

Subutex: Es wurden Atemdepressionen bei Neugeborenen beobachtet, wenn gegen Ende der Schwangerschaft hohe Dosen Subutex (auch nach kurzer Dauer der Substitution) konsumiert wurden. Die ReproduktionstoxizitĂ€t fĂŒr Tiere wurde durch experimentelle Studien nachgewiesen. Bisher ist das potentielle Risiko in Bezug auf die ReproduktionstoxizitĂ€t fĂŒr die Schwangere und den Fötus unbekannt.cite-ref-50[50] Langzeitanwendung wĂ€hrend der drei Monate vor der Geburt kann zum neonatalen Abstinenzsyndrom fĂŒhren. Beobachtet wurden zum Beispiel Hypertonie, neonataler Tremor, neonatale Agitation, Myoklonus oder KrĂ€mpfe.cite-ref-51[51]

Ein hohes Risiko fĂŒr die Gesundheit des Fötus stellt der Beikonsum, der zusĂ€tzlich zu der Teilnahme an einem Substitutionsprogramm ausgefĂŒhrt werden kann, dar. Das Bundesinstitut fĂŒr Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) warnt „Ein missbrĂ€uchlicher nicht bestimmungsgemĂ€ĂŸer Beikonsum von Drogen/Suchtstoffen/Arzneimitteln muss insbesondere in der Schwangerschaft und Stillzeit strikt vermieden werden.“cite-ref-52[52] Der Beikonsum der Schwangeren wĂ€hrend der Teilnahme an einem Substitutionsprogramm fĂŒhrt laut einer Studie von Ruthard Stachowske, die zwischen Oktober 1996 und Dezember 2006 in der Fachklinik und Jugendhilfeeinrichtung „Therapeutische Gemeinschaft Wilschenbruch“ in LĂŒneburg mit 100 untersuchten Schwangerschaften (von denen 24 Schwangerschaften unter Substitution mit Beikonsum stattfanden) durchgefĂŒhrt wurde, zu folgenden Krankheiten: 22 von den geborenen Kindern litten unter neonatalem Abstinenzsyndrom bis zu drei Monate nach dem Entzug; hatten Verhaltens- und emotionale Störungen. 21,7 % der befragten MĂŒtter hatten eine FrĂŒhgeburt. Von 24 MĂŒttern machten 21 MĂŒtter falsche Angaben bei ihrem Substitutionsarzt, wie zum Beispiel gefĂ€lschte Drogentests. Weitere Krankheiten und AuffĂ€lligkeiten werden in der wissenschaftlichen Veröffentlichung der Forschungsarbeit beschrieben.cite-ref-53[53]

Naltrexon

Eine Naltrexon-Belastung (die Verabreichung eines Opioid-Antagonisten) soll in der Schwangerschaft nicht vorhanden sein, da es dadurch zu Fehlgeburten und vorzeitigem Wehenbeginn kommen kann. Die vor- und nachgeburtliche Betreuung sollen der betreuende GynĂ€kologe und ein in AbhĂ€ngigkeitsfragen geschulter Spezialist in Zusammenarbeit durchfĂŒhren.cite-ref-54[54]

Marihuana

Zu Auswirkungen von Konsum von Marihuana wĂ€hrend der Schwangerschaft sind die Daten inkonsistent. Sehr oft werden gleichzeitig andere Substanzen wie Zigaretten und Alkohol konsumiert; zudem könnten die Studienergebnisse durch soziodemographische Risikofaktoren verfĂ€lscht werden. Die verfĂŒgbaren Erkenntnisse lassen jedoch befĂŒrchten, dass das Wachstum des Fötus negativ beeinflusst wird.cite-ref-55[55]

Kokain und Crack

Werden wĂ€hrend der Schwangerschaft Kokain und Crack konsumiert, erhöht sich das Risiko einer FrĂŒhgeburt. Auch das Risiko einer Plazentalösung steigt durch den Konsum dieser Drogen wĂ€hrend der Schwangerschaft an. Des Weiteren erhöht Kokain die Wahrscheinlichkeit von Geburtsfehlern, neurologischen Problemen, KrĂ€mpfen und Entwicklungsproblemen.

BetÀubungsmittel und Opiate

Findet wĂ€hrend der Schwangerschaft ein erheblicher und dauerhafter Konsum von BetĂ€ubungsmitteln und Opiaten statt, hat dies schĂ€digende Folgen fĂŒr das Ungeborene. Es kann zu Wachstumsproblemen des Fötus, einer FrĂŒhgeburt, dauerhaften SchĂ€den des Gehirns und einer unterdurchschnittlichen KopfgrĂ¶ĂŸe kommen.

Amphetamine und Aufputschmittel

Es gibt wenig Informationen ĂŒber jene Nebeneffekte, die durch den Konsum von Amphetaminen und Aufputschmitteln wĂ€hrend einer Schwangerschaft auftreten. Es ist allerdings bekannt, dass diese Substanzen den Appetit zĂŒgeln, wodurch es zu einer BeeintrĂ€chtigung des Wachstums des Fötus kommen kann. Untersuchungen haben ergeben, dass ein erhöhtes Risiko von Wachstumsproblemen des Fötus, einschließlich einer kleinen KopfgrĂ¶ĂŸe besteht. Zudem kann es zu einer Plazentalösung sowie dauerhaften SchĂ€den des Gehirns des Fötus kommen. Der Konsum von Amphetaminen und Aufputschmitteln wĂ€hrend einer Schwangerschaft kann dazu fĂŒhren, dass der Fötus stirbt.

Medikamente

Fast alle Medikamente, auch nicht apothekenpflichtige, können auch auf das werdende Kind besondere Auswirkungen haben. Daher wird die Einnahme in der Regel mit dem behandelnden Arzt abgesprochen. Umfassende Übersichten zur Arzneimittelanwendung wĂ€hrend Schwangerschaft und Stillzeit liegen vor; das deutsche Bundesministerium fĂŒr Gesundheit bietet seit 2008 die Datenbank www.arzneimittel-in-der-schwangerschaft.de.cite-ref-56[56]cite-ref-57[57] Einige Medikamente haben teratogene Wirkung (beispielsweise Thalidomid (ConterganÂź)), das heißt, ihre Einnahme kann zu Fehlbildungen fĂŒhren. Arzneimittel (auch rezeptfreie und pflanzliche) sollen wĂ€hrend der Schwangerschaft nur nach RĂŒcksprache mit einem Arzt oder Apotheker eingenommen werden.

Infektionen wÀhrend der Schwangerschaft

Infektionen können zu Fehlgeburten fĂŒhren und auf das ungeborene bzw. wĂ€hrend der Geburt auf das neugeborene Kind ĂŒbertragen werden und schwere Erkrankungen, bleibende SchĂ€den und den Tod zur Folge haben. Da es bisher fĂŒr wenige Infektionskrankheiten Impfungen gibt, sollte der Impfschutz der zukĂŒnftigen Mutter schon bei Kinderwunsch wĂ€hrend der Familienplanung ĂŒberprĂŒft und ggf. ergĂ€nzt werden. Zum Beispiel können die in der Folge genannten Erreger in der Schwangerschaft gefĂ€hrlich werden.

Bakterien:

‱ Chlamydien (Chlamydia trachomatis): Chlamydien-Konjunktivitis und Pneumonie des Neugeborenen
‱ Listeriose (Listeria monocytogenes): Granulomatosis infantiseptica
‱ Streptokokken der Gruppe B (Streptococcus agalactiae): Sepsis (early-onset) und Meningitis (late-onset) bei Neugeborenen
‱ Syphilis (Treponema pallidum): Lues connata

Protozoen:

‱ Malaria (Plasmodium falciparum)
‱ Toxoplasmose (Toxoplasma gondii)cite-ref-58[58]cite-ref-59[59]

Viren:

‱ COVID-19 (SARS-CoV-2): WĂ€hrend der Schwangerschaft besteht ein erhöhtes Risiko fĂŒr einen schweren Verlauf von COVID-19.cite-ref-60[60]
‱ Hepatitis B (Hepatitis-B-Virus, HBV)
‱ Hepatitis E (Hepatitis-E-Virus, HEV): ausschließlich asiatischer Genotyp HEV-1, europĂ€ischer Typ HEV-3 bei Schwangerschaften irrelevant
‱ Humanes Immundefizienz-Virus (HIV): Das HI-Virus wird nicht zwangslĂ€ufig von einer infizierten Schwangeren auf das ungeborene Kind ĂŒbertragen. Die Wahrscheinlichkeit einer Übertragung wĂ€hrend der Geburt ist jedoch hoch, wenn keine geeigneten medizinischen Schutzmaßnahmen ergriffen werden. Das Risiko einer Infektion eines Kindes durch eine HIV-infizierte Mutter wĂ€hrend der Schwangerschaft oder wĂ€hrend der Geburt wird ohne Behandlung auf etwa 15 bis 30 % geschĂ€tzt.

Bei bekannter HIV-Infektion der Mutter kann das Risiko einer Übertragung auf das Kind durch die Gabe antiretroviraler Medikamente und die Geburt durch Kaiserschnitt auf weniger als fĂŒnf Prozent vermindert werden.cite-ref-61[61]cite-ref-62[62] Die notwendigen Maßnahmen zur Vorbeugung gegen die Mutter-Kind-Übertragung von HIV können nur dann erfolgreich eingesetzt werden, wenn die HIV-Infektion der Mutter bekannt ist. Daher empfiehlt die AWMF jeder Schwangeren ein HIV-Antikörpertest anzubieten. Dessen DurchfĂŒhrung ist an die ausdrĂŒckliche Zustimmung der werdenden Mutter gebunden.cite-ref-63[63]

‱ Mumps (Rubulavirus): ausschließlich selten Fehlgeburt im 1. Trimenon
‱ Windpocken (Varizella-Zoster-Virus, VZV): Varizellenembryofetopathie, perinatal: Neonatale Varizellen

Impfungen

FĂ€llige Impfungen mit Totimpfstoffen können den werdenden MĂŒttern nach aktuellen Empfehlungen des in Deutschland dafĂŒr zustĂ€ndigen Robert Koch-Instituts im zweiten und dritten Drittel der Schwangerschaft bedenkenlos verabreicht werden; im ersten Drittel sollten dagegen nur dringend durchzufĂŒhrende Totstoff-Impfungen vorgenommen werden. Vor einer Schwangerschaft erfolgte Totstoff-Impfungen sind kein Grund zum Aufschub einer Schwangerschaft. Kontraindiziert sind Impfungen mit Lebendimpfstoffen (wie gegen Masern, Mumps und Röteln) ab drei Monaten vor einer und wĂ€hrend der gesamten Schwangerschaft. In der anschließenden Stillzeit sind Impfungen generell ohne BeschrĂ€nkungen möglich.cite-ref-64[64]


Allogene immunologische Komplikationen

Hat die Schwangere bestimmte Merkmale auf ihren Blutzellen nicht, die aber vom Vater auf das Kind im Mutterleib vererbt wurden, kann die Mutter diese Merkmale als fremd erkennen. Dann bildet die Mutter Antikörper gegen diese. Die Antikörper können in das Kind eindringen und dort die Merkmal-tragenden Blutzellen zerstören. Man spricht bei den Erythrozyten (roten Blutkörperchen) von Rhesus-InkompatibilitĂ€t, bei den Thrombozyten (BlutplĂ€ttchen) von fetaler oder (nach der Geburt) neonataler Alloimmun-Thrombozytopenie und bei den neutrophilen Granulozyten (weiße Blutkörperchen) von fetaler bzw. neonataler Alloimmun-Neutropenie (FAIN bzw. NAIN).

Fehlgeburten

→

Hauptartikel

:

Fehlgeburt

In den ersten drei Monaten der Schwangerschaft ist das Risiko, eine Fehlgeburt zu erleiden, relativ groß. SchĂ€tzungsweise ein Viertel aller Schwangerschaften enden in den ersten zwölf Wochen (FrĂŒhabort). Es wird davon ausgegangen, dass bis zu 50 % der sich in der GebĂ€rmutter einnistenden Eizellen als FrĂŒhabort enden. Diese Fehlgeburt wird als verspĂ€tete Monatsblutung angesehen und bleibt meist unbemerkt.cite-ref-65[65] Eine bewusst wahrgenommene Fehlgeburt kann ein stark traumatisches Erlebnis fĂŒr eine Frau sein. Um eventuellen EnttĂ€uschungen und dem sozialen Druck zu begegnen, ist es verbreitet, bis zum Ende der zwölften Schwangerschaftswoche mit der offiziellen VerkĂŒndung der Schwangerschaft zu warten.

Schwangerschaftsabbruch aus medizinischen GrĂŒnden

→

Hauptartikel

:

Schwangerschaftsabbruch

Im Gegensatz zu FrĂŒh- und Fehlgeburten wird bei einer Abtreibung die Schwangerschaft willentlich abgebrochen. Als medizinischer Grund wird eine gesundheitliche GefĂ€hrdung der Schwangeren oder eine ihr psychisch nicht zumutbare schwere Behinderung des Fötus angesehen. Abtreibungen aus medizinischen GrĂŒnden sind allerdings recht selten. In Deutschland wurden im Jahr 2007 insgesamt 116.871 Schwangerschaften abgebrochen, d. h. 17 pro 100 Geburten.cite-ref-66[66] 2014 waren es 99.700 SchwangerschaftsabbrĂŒche, lediglich vier Prozent der FĂ€lle erfolgten durch medizinische und kriminologische Indikationen.cite-ref-67[67]

Sonstige BeeintrÀchtigungen

Vor, wÀhrend oder nach einer Schwangerschaft kann es zu weiteren BeeintrÀchtigungen kommen. Siehe hierzu:

‱ Schwangerschaft außerhalb der GebĂ€rmutter (ExtrauteringraviditĂ€t), z. B. Eileiterschwangerschaft
‱ Dehnungsstreifen im Gewebe
‱ Dammriss bei der Geburt
‱ Schwangerschaftstumor (Granuloma gravidarum)
‱ Pruritische urticarielle Papeln und Plaques der Schwangerschaft (schwangerschaftsbedingte Hauterkrankung)

Etwa 35 bis 50 % aller Schwangeren bekommen wÀhrend ihrer Schwangerschaft eine Gingivitis.cite-ref-68[68]cite-ref-grosskopf2005-69-0[69]

Die Atmung der Mutter verĂ€ndert sich in der Schwangerschaft: Eine erhöhte Atemfrequenz und tiefere AtemzĂŒge erhöhen die Aufnahme von zusĂ€tzlichem Sauerstoff fĂŒr das Kind. Weil dabei Kohlendioxid vermehrt ausgeatmet wird, kommt es zu einer leichten respiratorischen Alkalose des Blutes. Der mĂŒtterliche Kohlendioxidwert im arteriellen Blut wird mit 32 mmHg als ĂŒblicher Wert angegeben. Gleichzeitig ist die Menge von Bikarbonat im Blut erniedrigt, so dass bei mangelnder PufferkapazitĂ€t Schwangere z. B. bei Atmungsproblemen schneller eine Azidose entwickeln.

Sodbrennen in der Schwangerschaft

Neben den bekannten Erscheinungen wĂ€hrend einer Schwangerschaft wie Übelkeit und RĂŒckenschmerzen kann Sodbrennen zu einem Problem werden. Eine Studie hat ergeben, dass mehr als 70 Prozent der Frauen wĂ€hrend der Schwangerschaft unter anhaltendem Sodbrennen leiden, diese Beschwerden also mit zu den hĂ€ufigsten wĂ€hrend der Schwangerschaft zĂ€hlen. Bei vielen Frauen tritt das Sodbrennen erst im letzten Drittel der Schwangerschaft auf und verschwindet nach der Geburt wieder. FĂŒr das Sodbrennen wĂ€hrend der Schwangerschaft sind zwei Faktoren verantwortlich. WĂ€hrend der Schwangerschaft erzeugt der Mutterkuchen das Hormon Progesteron. Es bewirkt eine Entspannung des Uterusmuskels. Gleichzeitig wird der Schließmuskel, der zwischen der Speiseröhre und dem Magen liegt, mitentspannt. Die MagensĂ€ure kann somit in die Speiseröhre aufsteigen. Die Speiseröhre wird durch die MagensĂ€ure gereizt und es entsteht Sodbrennen. Außerdem wird durch das Hormon Progesteron die Verdauung der Frau verlangsamt, und das Kind ist am Ende der Schwangerschaft so weit herangewachsen, dass es den grĂ¶ĂŸten Teil des Bauchraums in Anspruch nimmt; dadurch wird der Magen nach oben gedrĂŒckt, gleichzeitig wird auch die MagensĂ€ure mit nach oben befördert. Das Aufsteigen der MagensĂ€ure wird durch diese Position des Magens begĂŒnstigt. Durch hĂ€ufiges Hinlegen wird der RĂŒckfluss der MagensĂ€ure ebenfalls erleichtert. Die typischen Symptome fĂŒr Sodbrennen sind ein brennender Magen, eine brennende Speiseröhre und saures Aufstoßen. Bei anhaltendem Sodbrennen kann es dazu kommen, dass ein ÜbelkeitsgefĂŒhl auftritt. Laut Wissenschaftlern und Ärzten ist das Sodbrennen fĂŒr Mutter und Kind nicht schĂ€dlich. Frauen, die unter schwangerschaftsbedingtem Sodbrennen leiden, sollten die klassischen Auslöser meiden. Wissenschaftler haben festgestellt, dass in 60 Prozent der FĂ€lle die ErnĂ€hrung wĂ€hrend der Schwangerschaft das Sodbrennen auslöst. Schwangere sollten fettiges und reichliches Essen meiden, auch zu scharfes Essen ist ein guter NĂ€hrboden fĂŒr Sodbrennen. Außerdem sollte man Stress verhindern. Um Sodbrennen in der Schwangerschaft zu verhindern, sollte die Schwangere enge Kleidung vermeiden. Sollte das Sodbrennen fĂŒr die Schwangere zu unangenehm werden, raten Ärzte dazu einen Termin beim Frauenarzt wahrzunehmen, um ĂŒber eine eventuelle medikamentöse Behandlung zu sprechen. Man kann Sodbrennen aber auch mit Hausmitteln wie Milch, Wasser oder Bananen entgegenwirken.cite-ref-70[70]

ErnÀhrung

Eine ausgewogene ErnĂ€hrung ist wichtig fĂŒr die Entwicklung des ungeborenen Kindes. Da viele Frauen wĂ€hrend der Schwangerschaft zu Obstipation neigen, ist noch mehr als sonst auf eine ballaststoffreiche Mischkost zu achten. Diese sollte außerdem hochwertige Proteine enthalten (etwa 15 %), ausreichend Kohlenhydrate (55 %, möglichst keine schnell resorbierbaren, wegen herabgesetzter Glukosetoleranz) und Fette mit ĂŒberwiegend ungesĂ€ttigten FettsĂ€uren (30 %). Der durchschnittliche Energiebedarf einer Schwangeren betrĂ€gt ungefĂ€hr 2000 bis 2200 kcal/d, nach dem vierten Monat liegt er bei 2200 bis 2500 kcal/d.

Übergewicht der Mutter fĂŒhrt hĂ€ufig zu gesundheitlichen Problemen, Geburtsstörungen und Entwicklungsstörungen des Kindes (→ Perinatale ÜbergewichtsprĂ€vention). Die ErnĂ€hrung spielt nicht nur wĂ€hrend der Schwangerschaft, sondern bereits vor der Befruchtung eine wichtige Rolle. So haben schlanke Frauen, die vor und wĂ€hrend der Schwangerschaft mindestens dreimal tĂ€glich Obst verzehren, weniger Probleme in der Schwangerschaft als andere.cite-ref-doi10-1136-bmj-f6398-71-0[71]

Es wird empfohlen, wÀhrend der Schwangerschaft auf rohe Lebensmittel vom Tier weitestgehend zu verzichten. Hierzu zÀhlen unter anderem:

‱ Rohmilch und Rohmilchprodukte wie zum Beispiel WeichkĂ€se aus Rohmilch,
‱ rohes Fleisch und Rohwurst wie zum Beispiel Salami oder Teewurst,
‱ roher Fisch und gerĂ€ucherter Fisch sowie Fischerzeugnisse aus dem KĂŒhlregal.

Diese Lebensmittel bergen Infektionsgefahren, vor allem durch Listerien und Toxoplasmose. Das Gleiche gilt fĂŒr ungewaschenes Obst und GemĂŒse.cite-ref-72[72]

Vegetarierinnen und Veganerinnen sollten besonders auf eine ausreichende Vitamin-B12-Zufuhr achten und dies eventuell Àrztlich kontrollieren lassen.cite-ref-73[73]

DarĂŒber hinaus gibt es die folgenden speziellen BedĂŒrfnisse wĂ€hrend der Schwangerschaft:

FolsÀure

FolsĂ€ure (auch Vitamin B9 genannt) wird besonders zu Beginn der Schwangerschaft in ausreichender Menge benötigt, und damit in einem Zeitraum, in dem die Schwangere möglicherweise von ihrer Schwangerschaft noch gar nicht weiß oder nur einen Kinderwunsch hat.cite-ref-74[74]

FolsĂ€ure dient dazu, einem Neuralrohrdefekt vorzubeugen. Das Risiko einer schweren Missbildung kann minimiert werden durch Einnahme von FolsĂ€ure als NahrungsergĂ€nzungsmittel.cite-ref-75[75] FolsĂ€ure ist enthalten in Vollkornprodukten, grĂŒnem BlattgemĂŒse, Spinat, Brokkoli, Karotten, Spargel, Rosenkohl, Tomaten, Eigelb, NĂŒssen und Leber. Wobei auf Leber wĂ€hrend der Schwangerschaft verzichtet werden soll, weil die hohe Konzentration von Vitamin A toxisch wirken könnte und die Möglichkeit einer Übertragung von in der Leber gespeicherten Schadstoffen besteht. In mehreren LĂ€ndern, darunter der Schweiz, Kanada und den USA, wird FolsĂ€ure kĂŒnstlich Lebensmitteln zugesetzt.

Calcium, Eisen und Vitamin D

→

Hauptartikel

:

Vitamin D#In der Schwangerschaft

Calcium und Eisen werden vom schnell wachsenden Fötus in einem besonders hohen Maße benötigt. Calcium ist in besonders hohen Konzentrationen in HartkĂ€se und anderen Milchprodukten enthalten; Eisen ist besonders reichhaltig in Fleisch, HĂŒlsenfrĂŒchten und Vollkornbrot enthalten. Leber enthĂ€lt zwar viel Eisen, jedoch ist der Vitamin-A-Gehalt so hoch, dass er das Kind schĂ€digen kann.cite-ref-76[76] Bei drohendem Eisenmangel (AnĂ€mie) können auch EisenprĂ€parate eingenommen werden. Da Calcium nur bei Vorhandensein von Vitamin D aufgenommen wird, und dieses durch Sonnenlicht gebildet wird, sollte auf einen ausreichenden Aufenthalt im Freien geachtet werden. Auch fettes Fischfleisch (beispielsweise Lachs) ist eine Quelle von Vitamin D. Die Supplementation von Vitamin D in der Schwangerschaft kann unzureichend sein. Defizite fanden Lisa Bodnar und Kollegen in einer Studie bei 80 % der Afroamerikanerinnen und knapp der HĂ€lfte der weißen US-amerikanischen Frauen, und dies obwohl neun von zehn der insgesamt 400 Schwangeren eine Vitamin-Supplementation betrieben.cite-ref-77[77]

Omega-3-FettsÀuren

Omega-3-FettsĂ€uren können vom Körper nicht selbst gebildet werden. Aus der Omega-3-FettsĂ€ure EicosapentaensĂ€ure werden hormonĂ€hnliche Substanzen gebildet, die Einfluss auf die Dauer der Schwangerschaft haben, wĂ€hrend eine andere Omega-3-FettsĂ€ure, DocosahexaensĂ€ure, fĂŒr Aufbau und Funktion von Hirn und Auge (z. B. Bildung von Neuronal-Membranen) wichtig ist. Besonders Seefische wie Lachs, Sardelle, Sardine, Makrele oder Thunfisch liefern die beiden langkettigen Omega-3-FettsĂ€uren Eicosapentaen- und DocosahexaensĂ€ure. Langlebige Raubfische wie Thun- oder Schwertfisch weisen jedoch hĂ€ufig einen relativ hohen Quecksilberanteil auf, so dass sie fĂŒr Schwangere wenig geeignet sind.cite-ref-78[78] Roher Fisch sollte vermieden werden.cite-ref-79[79] In Lein-, Hanf-, Walnuss- und Rapsöl ist die pflanzliche Omega-3-FettsĂ€ure alpha-LinolensĂ€ure enthalten, die bei unseren ErnĂ€hrungsgewohnheiten nur unzureichend zu Eicosapentaen- und zu DocosahexaensĂ€ure verwandelt wird.cite-ref-80[80]

In der Plazenta sitzt ein Protein, das die Versorgung des heranwachsenden Kindes vor allem mit DocosahexaensĂ€ure sicherstellt – auf Kosten der Mutter.cite-ref-81[81] Ist die Versorgung der Mutter mit Omega-3-FettsĂ€uren besonders gut, dann treten weniger FrĂŒhgeburtsbestrebungen auf, die Schwangerschaft wird etwas lĂ€nger (plus 1,6 bis 2,6 Tage), und es treten weniger Wochenbettdepressionen auf.cite-ref-koletzko-82-0[82] Die Autoren empfehlen, wĂ€hrend der Schwangerschaft mindestens 200 mg DHA/Tag einzunehmen, wobei darauf hingewiesen wurde, dass bis 2,7 g/Tag Omega-3-FettsĂ€uren in wissenschaftlichen Studien ohne bedeutende Nebenwirkungen vertragen wurden. FrĂŒh in der Schwangerschaft sollten MĂ€ngel in der ErnĂ€hrung erkannt werden.cite-ref-koletzko-82-1[82] Hierzu eignet sich der Omega-3-Index (Gehalt an Omega-3-FettsĂ€uren im Langzeitspeicher, den roten Blutkörperchen).

Jod

Jodmangel in der Schwangerschaft kann Ursache fĂŒr eine Kropfbildung beim Ungeborenen sein, aber auch Auslöser fĂŒr mangelhaftes Wachstum, eine Störung der Gehirnentwicklung oder Fehl- und Totgeburten sein. Die Deutsche Gesellschaft fĂŒr ErnĂ€hrung empfiehlt regelmĂ€ĂŸig Milch und Milchprodukte zu essen sowie ausschließlich jodiertes Speisesalz zu verwenden. HĂ€ufig ist eine zusĂ€tzliche Einnahme von Jodidtabletten notwendig.cite-ref-83[83]

Sonstiges

NĂŒsse gelten als wichtiger Bestandteil einer ausgewogenen ErnĂ€hrung (→ Wirkung von NĂŒssen auf die Gesundheit). FrĂŒher wurde empfohlen, wĂ€hrend der Schwangerschaft keine ErdnĂŒsse und andere NĂŒsse zu essen. Das könne beim Kind in der Zukunft zu einer UnvertrĂ€glichkeit oder Allergie fĂŒhren.cite-ref-pmid10920165-84-0[84] Eine 2014 erschienene Studie hat gezeigt, dass gerade die frĂŒhzeitige Konfrontation mit Allergenen spĂ€tere Allergien verhindern kann.cite-ref-doi10-1001-jamapediatrics-2013-4139-85-0[85] Demnach ist ein Verzehr von NĂŒssen in Maßen zu empfehlen.

Durch das Essen von 76 g Datteln tÀglich ab vier Wochen vor dem Entbindungstermin lÀsst sich die Geburt deutlich beschleunigen (von durchschnittlich 10 Stunden auf 6 Stunden), wie eine randomisierte Studie aus dem Iran 2017 fand.cite-ref-86[86]cite-ref-87[87] Damit wurde das Ergebnis einer jordanischen Forschergruppe aus dem Jahr 2011 bestÀtigt (kontrolliert-randomisierte Studie).cite-ref-88[88]

Vorbereitung auf die Geburt

Positive Verhaltensweisen der Mutter auf das ungeborene Kind

Sport in der Schwangerschaft

Linda May hat die Auswirkungen von Sport in der Schwangerschaft auf die Gesundheit des kindlichen Herzens untersucht. Bei Frauen, die in der Schwangerschaft mindestens dreimal pro Woche Sport getrieben haben, war die Herzrate des Fötus langsamer und variabler. Dies gilt als ein Zeichen fĂŒr ein gesundes Herz. Die Ungeborenen zeigen einen Trainingseffekt, obwohl in erster Linie die MĂŒtter sich anstrengen. Die Untersuchung der Babys nach der Geburt zeigte, dass sich die Neugeborenen umso trainierter erwiesen, je mehr sich die MĂŒtter wĂ€hrend der Schwangerschaft bewegt hatten. May fĂŒhrt als mögliche ErklĂ€rung an, dass wĂ€hrend des Sports Hormone ausgeschĂŒttet werden und durch die Plazenta ins Babyblut gelangen. Dort sollen die Hormone das Herz des Ungeborenen stimulieren.cite-ref-89[89]

Überlastung sollte jedoch vermieden werden, da eine höhere Verletzungsgefahr durch gelockerte BĂ€nder, Sehnen und Gelenke besteht. Auch eine Überhitzung durch Anstrengung vor allem zu Schwangerschaftsbeginn ist nicht gut fĂŒr die Embryonalentwicklung.

Klassische Musik hören

Die Auswirkungen von klassischer Musik in der Schwangerschaft haben Völckers und Weisner untersucht. Unter Musikeinfluss scheint sich das Kind im Bauch weniger zu bewegen, die Herzfrequenz scheint zu sinken.cite-ref-90[90]

Geburtsvorbereitungskurse

→

Hauptartikel

:

Geburtsvorbereitung

Zur Vorbereitung auf die Geburt können Schwangere zusammen mit dem Partner einen Geburtsvorbereitungskurs besuchen, der als regelmĂ€ĂŸiger wöchentlicher Termin oder als Wochenendkurs von Hebammenpraxen, Geburts- und KrankenhĂ€usern angeboten wird. Inhalte dieser Kurse sind unter anderem Aufstellen eines Geburtsplans (Wahl des Geburtsorts, Geburtspositionen), natĂŒrliche Schmerzverarbeitung, kĂŒnstliche Schmerzmittel und AnĂ€sthesietechniken, Beckenbodentraining, EntspannungsĂŒbungen, psychologische und soziale Aspekte der FamiliengrĂŒndung, Stillen und SĂ€uglingspflege. Eine UnterstĂŒtzung zur Geburtsvorbereitung ist die Haptonomie.

Geburtsort

Bis 1950 war es in Deutschland selbstverstĂ€ndlich, zu Hause zu gebĂ€ren. Seitdem sind die Hausgeburten stetig rĂŒcklĂ€ufig und heute werden 97 % der Kinder in KrankenhĂ€usern geboren, insbesondere bei Risikoschwangerschaften.cite-ref-91[91] Daneben gibt es die Alternativen einer Geburt im Geburtshaus. In EntwicklungslĂ€ndern wird aufgrund der allgemein schlechten medizinischen Versorgung nur eine von zwei Geburten von einem Arzt oder einer Hebamme betreut (siehe MĂŒttersterblichkeit).

Vorgeburtliche Kontaktaufnahme

UngefĂ€hr ab der 18. Schwangerschaftswoche können Bewegungen des Fötus fĂŒr die Schwangere spĂŒrbar sein. FrĂŒhestens ab der 23. Woche lĂ€sst sich der Herzschlag mit einem Stethoskop hören. Andere Personen können ab dem sechsten Monat Bewegungen des Ungeborenen durch die Bauchdecke spĂŒren. Durch moderne medizinische Methoden (beispielsweise Sonografie) lĂ€sst sich nachweisen, dass der Fötus bereits im Mutterleib weit entwickelte Sinne besitzt und seine Außenwelt wahrnehmen kann (Stimme der Mutter, Musik, Bewegung).

Gesellschaftliche Aspekte

Allgemeines

In den meisten Kulturkreisen besitzt die schwangere Frau einen besonderen gesellschaftlichen Status, und es wird ihr eine besondere (schonende) Behandlung zuteil. Gleichzeitig werden Erwartungen an sie gerichtet, die großen psychischen Druck auf sie ausĂŒben können, beispielsweise Söhne als Stammhalter zu gebĂ€ren (Indien, China, Naher Osten). In vielen traditionellen Gesellschaften muss einer Schwangerschaft eine Ehe vorausgehen, anderenfalls hat dies die soziale Ächtung der werdenden Mutter und des unehelichen Kindes zur Folge.

Dem Bild einer Schwangeren wird oft als Fruchtbarkeitssymbol mystische Bedeutung zugemessen. Ein Hinweis auf einen Fruchtbarkeitskult in Mitteleuropa in prĂ€historischer Zeit ist die Venus von Willendorf, 25.000 v. Chr. mit ihren ĂŒberzeichneten weiblichen Geschlechtsmerkmalen (große BrĂŒste, ĂŒppiger Bauch, prominenter VenushĂŒgel).

Insgesamt begleiten zahlreiche, (zumeist von der Volkskunde und Ethnologie untersuchte) BrĂ€uche die Schwangerschaft, etwa mit volksmedizinischem oder religiösem Hintergrund.cite-ref-92[92] Ein moderner Brauch ist die Babyparty. Der finnische Gesundheitsdienst schenkt werdenden Eltern, die an den vorgesehenen Vorsorgeuntersuchungen teilgenommen haben, nach der 22. Schwangerschaftswoche ein Mutterschaftspaket mit einer Babyausstattung fĂŒr das erste Lebensjahr.

Auch in der Familiensoziologie ist die Schwangerschaft ein bedeutsames Thema, denn das kommende Kind wird in mannigfachen sozialen Rollen (z. B. als kĂŒnftiger Erbe oder SozialhilfeempfĂ€nger) schon vorab sozial platziert werden mĂŒssen (dies beschleunigt z. B. Hochzeiten), und das VerhĂ€ltnis der Eltern zueinander und in ihrem sozialen Umfeld (etwa in der Ehe) wird gleichfalls vorab geĂ€ndert (auffĂ€llig in Erbmonarchien).

KĂŒnstlerische Behandlung

In den Bildenden KĂŒnsten besteht infolge der Bedeutung der Muttergottes im Christentum eine lange Tradition von Darstellungen der Schwangeren. Moderne KĂŒnstlerinnen wie Vanessa Beecroft, Louise Bourgeois, Annegret Soltau oder Ron Mueck haben sich bemĂŒht, die Schönheit der schwangeren Frau im Spannungsfeld von Biologie und Selbstbestimmung darzustellen. In der Kunstphilosophie ist dafĂŒr der schillernde Begriff „Wunderbauch“ geprĂ€gt worden.cite-ref-93[93]

In der Literatur ist auf zahlreiche Behandlungen hinzuweisen, vor allem auch im Zusammenhang einer unehelichen Schwangerschaft – ein klassisches Beispiel ist die „Gretchentragödie“ in Goethes Faust.

Demografie

Das Durchschnittsalter der ErstgebÀrenden ist in vielen europÀischen LÀndern angestiegen. In Westdeutschland lag es 1975 bei 24,8 Jahren, in Ostdeutschland bei 21,8 Jahren. Im Jahr 2000 betrug das durchschnittliche Alter westdeutscher ErstgebÀrender 29 Jahre, in Ostdeutschland 28,4 Jahre. In den meisten westlichen IndustrielÀndern gibt es ein Geburtendefizit (siehe auch Demografie, Demografie Deutschlands).cite-ref-94[94]

Gewollte, ungewollte und erzwungene Schwangerschaften

Reproduktionsmedizin

Die Reproduktionsmedizin bietet heute ungewollt kinderlosen Paaren eine Reihe von möglichen Maßnahmen: FertilitĂ€tsbehandlung, kĂŒnstliche Befruchtung (Retortenbaby), Leihmutterschaft.

Erzwungene Schwangerschaften

Unter einer erzwungenen Schwangerschaft versteht man eine solche Schwangerschaft, die der Mutter aufgezwungen wurde, etwa im Rahmen von Sklaverei, einer Zwangsheirat oder eines Genozids. Erzwungene Schwangerschaften können im Völkerstrafrecht als Kriegsverbrechen,cite-ref-95[95] Verbrechen gegen die Menschlichkeit oder Völkermord strafbar sein.

Ungewollte Schwangerschaften

In den Jahren von 2015 bis 2019 wurden jedes Jahr durchschnittlich ca. 6 von 100 Frauen weltweit ungeplant schwanger (d. h. insgesamt 121 Millionen Schwangerschaften jÀhrlich). Vor 30 Jahren (1990 bis 1994) hatten noch ca. 8 von 100 Frauen (im Alter von 15 bis 49 Jahren) eine ungewollte Schwangerschaft. Weltweit werden 61 Prozent der nicht geplanten Schwangerschaften abgebrochen.cite-ref-96[96]

Laut einer Studie aus dem Jahr 2003 sind 92 % aller Schwangerschaften bei Teenagern ungeplant. Geringe Bildung und mangelnde sexuelle AufklĂ€rung gehören zu den Ursachen fĂŒr ungewollte Schwangerschaften bei jungen MĂ€dchen, wobei sich die Zahlen der SchwangerschaftsabbrĂŒche aber auch der minderjĂ€hrigen MĂŒtter erhöhen.cite-ref-97[97]cite-ref-98[98]

Schwangerschaftsabbruch aus sozialen GrĂŒnden

→

Hauptartikel

:

Schwangerschaftsabbruch

Ein Versagen der VerhĂŒtung, ungenĂŒgende EmpfĂ€ngnisverhĂŒtung, schlechte Familienplanung oder auch Straftaten (Vergewaltigung) können zu ungewollten Schwangerschaften fĂŒhren. Derzeit stellen die sozialen GrĂŒnde in Deutschland die Hauptmotive fĂŒr Abtreibungen. Von den 110.694 SchwangerschaftsabbrĂŒchen im Jahr 2009 waren nur 2,9 % medizinisch oder kriminologisch (bei Vorliegen dringender GrĂŒnde fĂŒr die Annahme, dass die Schwangerschaft auf einem Sexualdelikt beruhtcite-ref-99[99]) indiziert.

Vor einigen Jahrzehnten noch kriminalisiert, ist in den meisten westeuropĂ€ischen Staaten ein Schwangerschaftsabbruch in den ersten drei Monaten der Schwangerschaft inzwischen straffrei. Sehr streng ist die Handhabung in Malta und Polen. In Deutschland kann ein Schwangerschaftsabbruch innerhalb der vollendeten ersten 14 Wochen, gerechnet ab der letzten Monatsblutung (12 Wochen ab Befruchtung) stattfinden, sofern ihm eine Schwangerschaftskonfliktberatung vorausgegangen ist. Bei bestehender medizinischer Notwendigkeit (ernsthafte Gefahr fĂŒr die Gesundheit der Mutter) ist ein Schwangerschaftsabbruch theoretisch bis zur Geburt möglich (s. o.).cite-ref-100[100]

Siehe auch
Gesetzliche Schutzmaßnahmen der Schwangerschaft

An eine Schwangerschaft sind in den meisten europĂ€ischen LĂ€ndern verschiedene gesetzliche Regelungen zum Schutz von Mutter und Kind gekoppelt, z. B. KĂŒndigungsschutz. Bestimmte TĂ€tigkeiten wie das Heben schwerer Lasten oder Nachtarbeit dĂŒrfen nicht mehr ausgefĂŒhrt werden. In Deutschland beginnt der Mutterschutz sechs Wochen vor dem mutmaßlichen Entbindungstermin und erstreckt sich bis acht Wochen nach der Geburt, bei FrĂŒhgeburten und Mehrlingsgeburten bis zwölf Wochen danach.

| Zeitraum/ -punkt | Vor der Schwanger- schaft | Beginn der Schwanger- schaft | Mitteilung an den Arbeit- geber | restliche Zeit der Schwanger- schaft | restliche Zeit der Schwanger- schaft | restliche Zeit der Schwanger- schaft | restliche Zeit der Schwanger- schaft | restliche Zeit der Schwanger- schaft | 6 Wochen vor dem errechneten Geburtstermin | 6 Wochen vor dem errechneten Geburtstermin | Tag der Geburt | 8 Wochen nach der Geburt | 8 Wochen nach der Geburt | bis 4 Monate nach der Geburt | bis 4 Monate nach der Geburt | bis 4 Monate nach der Geburt | bis 4 Monate nach der Geburt | bis 12 Monate nach der Geburt | bis 12 Monate nach der Geburt | bis 12 Monate nach der Geburt | bis 12 Monate nach der Geburt | bis 12 Monate nach der Geburt | bis 12 Monate nach der Geburt | max. bis zur Vollendung des 3. Lebensjahrs (teilw. bis zur Vollendung des 8. Lebensjahrs) | max. bis zur Vollendung des 3. Lebensjahrs (teilw. bis zur Vollendung des 8. Lebensjahrs) | max. bis zur Vollendung des 3. Lebensjahrs (teilw. bis zur Vollendung des 8. Lebensjahrs) | max. bis zur Vollendung des 3. Lebensjahrs (teilw. bis zur Vollendung des 8. Lebensjahrs) | max. bis zur Vollendung des 3. Lebensjahrs (teilw. bis zur Vollendung des 8. Lebensjahrs) | max. bis zur Vollendung des 3. Lebensjahrs (teilw. bis zur Vollendung des 8. Lebensjahrs) | max. bis zur Vollendung des 3. Lebensjahrs (teilw. bis zur Vollendung des 8. Lebensjahrs) | max. bis zur Vollendung des 3. Lebensjahrs (teilw. bis zur Vollendung des 8. Lebensjahrs) | max. bis zur Vollendung des 3. Lebensjahrs (teilw. bis zur Vollendung des 8. Lebensjahrs) | max. bis zur Vollendung des 3. Lebensjahrs (teilw. bis zur Vollendung des 8. Lebensjahrs) | max. bis zur Vollendung des 3. Lebensjahrs (teilw. bis zur Vollendung des 8. Lebensjahrs) | max. bis zur Vollendung des 3. Lebensjahrs (teilw. bis zur Vollendung des 8. Lebensjahrs) | max. bis zur Vollendung des 3. Lebensjahrs (teilw. bis zur Vollendung des 8. Lebensjahrs) | max. bis zur Vollendung des 3. Lebensjahrs (teilw. bis zur Vollendung des 8. Lebensjahrs) | max. bis zur Vollendung des 3. Lebensjahrs (teilw. bis zur Vollendung des 8. Lebensjahrs) | max. bis zur Vollendung des 3. Lebensjahrs (teilw. bis zur Vollendung des 8. Lebensjahrs) | max. bis zur Vollendung des 3. Lebensjahrs (teilw. bis zur Vollendung des 8. Lebensjahrs) | max. bis zur Vollendung des 3. Lebensjahrs (teilw. bis zur Vollendung des 8. Lebensjahrs) | max. bis zur Vollendung des 3. Lebensjahrs (teilw. bis zur Vollendung des 8. Lebensjahrs) | max. bis zur Vollendung des 3. Lebensjahrs (teilw. bis zur Vollendung des 8. Lebensjahrs) | max. bis zur Vollendung des 3. Lebensjahrs (teilw. bis zur Vollendung des 8. Lebensjahrs) | max. bis zur Vollendung des 3. Lebensjahrs (teilw. bis zur Vollendung des 8. Lebensjahrs) | max. bis zur Vollendung des 3. Lebensjahrs (teilw. bis zur Vollendung des 8. Lebensjahrs) | max. bis zur Vollendung des 3. Lebensjahrs (teilw. bis zur Vollendung des 8. Lebensjahrs) | Wieder- einstieg in die Arbeit | Kinder- erziehung | Nach der Kinder- erziehung |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Arbeitsentgelt und andere finanzielle Leistungen: | Nettogehalt x € / Monat § 611 BGB | Nettogehalt x € / Monat § 611 BGB | Nettogehalt x € / Monat § 611 BGB | Nettogehalt x € / Monat § 611 BGB | Nettogehalt x € / Monat § 611 BGB | Nettogehalt x € / Monat § 611 BGB | Nettogehalt x € / Monat § 611 BGB | Nettogehalt x € / Monat § 611 BGB | Mutterschaftsgeld: 13 € / Tag §§ 19-20 MuSchG | Mutterschaftsgeld: 13 € / Tag §§ 19-20 MuSchG | Mutterschaftsgeld: 13 € / Tag §§ 19-20 MuSchG | Mutterschaftsgeld: 13 € / Tag §§ 19-20 MuSchG | Mutterschaftsgeld: 13 € / Tag §§ 19-20 MuSchG | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | Nettogehalt x € / Monat § 611 BGB | Nettogehalt x € / Monat § 611 BGB | Nettogehalt x € / Monat § 611 BGB |
| Arbeitsentgelt und andere finanzielle Leistungen: | | Anspruch auf Entgeltfortzahlung, § 18 MuSchG | Anspruch auf Entgeltfortzahlung, § 18 MuSchG | Anspruch auf Entgeltfortzahlung, § 18 MuSchG | Anspruch auf Entgeltfortzahlung, § 18 MuSchG | Anspruch auf Entgeltfortzahlung, § 18 MuSchG | Anspruch auf Entgeltfortzahlung, § 18 MuSchG | Anspruch auf Entgeltfortzahlung, § 18 MuSchG | Nettogehalt x € / Monat abzgl. Mutterschaftsgeld §§ 19-20 MuSchG | Nettogehalt x € / Monat abzgl. Mutterschaftsgeld §§ 19-20 MuSchG | Nettogehalt x € / Monat abzgl. Mutterschaftsgeld §§ 19-20 MuSchG | Nettogehalt x € / Monat abzgl. Mutterschaftsgeld §§ 19-20 MuSchG | Nettogehalt x € / Monat abzgl. Mutterschaftsgeld §§ 19-20 MuSchG | Elterngeld minimal 300 €, max. 1800 € §§ 1–6 BEEG | Elterngeld minimal 300 €, max. 1800 € §§ 1–6 BEEG | Elterngeld minimal 300 €, max. 1800 € §§ 1–6 BEEG | Elterngeld minimal 300 €, max. 1800 € §§ 1–6 BEEG | Elterngeld minimal 300 €, max. 1800 € §§ 1–6 BEEG | Elterngeld minimal 300 €, max. 1800 € §§ 1–6 BEEG | Elterngeld minimal 300 €, max. 1800 € §§ 1–6 BEEG | Elterngeld minimal 300 €, max. 1800 € §§ 1–6 BEEG | Elterngeld minimal 300 €, max. 1800 € §§ 1–6 BEEG | Elterngeld minimal 300 €, max. 1800 € §§ 1–6 BEEG | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | |
| Arbeitsentgelt und andere finanzielle Leistungen: | | | | | | | | | | | Kindergeld 250 € / Monat, bzw. Kinderfreibetrag, §§ 31–32, 62–78 EStG | Kindergeld 250 € / Monat, bzw. Kinderfreibetrag, §§ 31–32, 62–78 EStG | Kindergeld 250 € / Monat, bzw. Kinderfreibetrag, §§ 31–32, 62–78 EStG | Kindergeld 250 € / Monat, bzw. Kinderfreibetrag, §§ 31–32, 62–78 EStG | Kindergeld 250 € / Monat, bzw. Kinderfreibetrag, §§ 31–32, 62–78 EStG | Kindergeld 250 € / Monat, bzw. Kinderfreibetrag, §§ 31–32, 62–78 EStG | Kindergeld 250 € / Monat, bzw. Kinderfreibetrag, §§ 31–32, 62–78 EStG | Kindergeld 250 € / Monat, bzw. Kinderfreibetrag, §§ 31–32, 62–78 EStG | Kindergeld 250 € / Monat, bzw. Kinderfreibetrag, §§ 31–32, 62–78 EStG | Kindergeld 250 € / Monat, bzw. Kinderfreibetrag, §§ 31–32, 62–78 EStG | Kindergeld 250 € / Monat, bzw. Kinderfreibetrag, §§ 31–32, 62–78 EStG | Kindergeld 250 € / Monat, bzw. Kinderfreibetrag, §§ 31–32, 62–78 EStG | Kindergeld 250 € / Monat, bzw. Kinderfreibetrag, §§ 31–32, 62–78 EStG | Kindergeld 250 € / Monat, bzw. Kinderfreibetrag, §§ 31–32, 62–78 EStG | Kindergeld 250 € / Monat, bzw. Kinderfreibetrag, §§ 31–32, 62–78 EStG | Kindergeld 250 € / Monat, bzw. Kinderfreibetrag, §§ 31–32, 62–78 EStG | Kindergeld 250 € / Monat, bzw. Kinderfreibetrag, §§ 31–32, 62–78 EStG | Kindergeld 250 € / Monat, bzw. Kinderfreibetrag, §§ 31–32, 62–78 EStG | Kindergeld 250 € / Monat, bzw. Kinderfreibetrag, §§ 31–32, 62–78 EStG | Kindergeld 250 € / Monat, bzw. Kinderfreibetrag, §§ 31–32, 62–78 EStG | Kindergeld 250 € / Monat, bzw. Kinderfreibetrag, §§ 31–32, 62–78 EStG | Kindergeld 250 € / Monat, bzw. Kinderfreibetrag, §§ 31–32, 62–78 EStG | Kindergeld 250 € / Monat, bzw. Kinderfreibetrag, §§ 31–32, 62–78 EStG | Kindergeld 250 € / Monat, bzw. Kinderfreibetrag, §§ 31–32, 62–78 EStG | Kindergeld 250 € / Monat, bzw. Kinderfreibetrag, §§ 31–32, 62–78 EStG | Kindergeld 250 € / Monat, bzw. Kinderfreibetrag, §§ 31–32, 62–78 EStG | Kindergeld 250 € / Monat, bzw. Kinderfreibetrag, §§ 31–32, 62–78 EStG | Kindergeld 250 € / Monat, bzw. Kinderfreibetrag, §§ 31–32, 62–78 EStG | Kindergeld 250 € / Monat, bzw. Kinderfreibetrag, §§ 31–32, 62–78 EStG | Kindergeld 250 € / Monat, bzw. Kinderfreibetrag, §§ 31–32, 62–78 EStG | Kindergeld 250 € / Monat, bzw. Kinderfreibetrag, §§ 31–32, 62–78 EStG | Kindergeld 250 € / Monat, bzw. Kinderfreibetrag, §§ 31–32, 62–78 EStG | Kindergeld 250 € / Monat, bzw. Kinderfreibetrag, §§ 31–32, 62–78 EStG | Kindergeld 250 € / Monat, bzw. Kinderfreibetrag, §§ 31–32, 62–78 EStG | Kindergeld 250 € / Monat, bzw. Kinderfreibetrag, §§ 31–32, 62–78 EStG | Kindergeld 250 € / Monat, bzw. Kinderfreibetrag, §§ 31–32, 62–78 EStG | Kindergeld 250 € / Monat, bzw. Kinderfreibetrag, §§ 31–32, 62–78 EStG | Kindergeld 250 € / Monat, bzw. Kinderfreibetrag, §§ 31–32, 62–78 EStG | Kindergeld 250 € / Monat, bzw. Kinderfreibetrag, §§ 31–32, 62–78 EStG | |
| Recht auf unbezahlte Freistellung : | | | | | | | | | | | Elternzeit , §§ 15–16 BEEG | Elternzeit , §§ 15–16 BEEG | Elternzeit , §§ 15–16 BEEG | Elternzeit , §§ 15–16 BEEG | Elternzeit , §§ 15–16 BEEG | Elternzeit , §§ 15–16 BEEG | Elternzeit , §§ 15–16 BEEG | Elternzeit , §§ 15–16 BEEG | Elternzeit , §§ 15–16 BEEG | Elternzeit , §§ 15–16 BEEG | Elternzeit , §§ 15–16 BEEG | Elternzeit , §§ 15–16 BEEG | Elternzeit , §§ 15–16 BEEG | Elternzeit , §§ 15–16 BEEG | Elternzeit , §§ 15–16 BEEG | Elternzeit , §§ 15–16 BEEG | Elternzeit , §§ 15–16 BEEG | Elternzeit , §§ 15–16 BEEG | Elternzeit , §§ 15–16 BEEG | Elternzeit , §§ 15–16 BEEG | Elternzeit , §§ 15–16 BEEG | Elternzeit , §§ 15–16 BEEG | Elternzeit , §§ 15–16 BEEG | Elternzeit , §§ 15–16 BEEG | Elternzeit , §§ 15–16 BEEG | Elternzeit , §§ 15–16 BEEG | Elternzeit , §§ 15–16 BEEG | Elternzeit , §§ 15–16 BEEG | Elternzeit , §§ 15–16 BEEG | Elternzeit , §§ 15–16 BEEG | Elternzeit , §§ 15–16 BEEG | Elternzeit , §§ 15–16 BEEG | Elternzeit , §§ 15–16 BEEG | Elternzeit , §§ 15–16 BEEG | Elternzeit , §§ 15–16 BEEG | Elternzeit , §§ 15–16 BEEG | Elternzeit , §§ 15–16 BEEG | | | |
| Recht auf Teilzeitarbeit : | § 8 TzBfG | § 8 TzBfG | § 8 TzBfG | § 8 TzBfG | § 8 TzBfG | § 8 TzBfG | § 8 TzBfG | § 8 TzBfG | § 8 TzBfG | § 8 TzBfG | | | | §§ 15–16 BEEG | §§ 15–16 BEEG | §§ 15–16 BEEG | §§ 15–16 BEEG | §§ 15–16 BEEG | §§ 15–16 BEEG | §§ 15–16 BEEG | §§ 15–16 BEEG | §§ 15–16 BEEG | §§ 15–16 BEEG | §§ 15–16 BEEG | §§ 15–16 BEEG | §§ 15–16 BEEG | §§ 15–16 BEEG | §§ 15–16 BEEG | §§ 15–16 BEEG | §§ 15–16 BEEG | §§ 15–16 BEEG | §§ 15–16 BEEG | §§ 15–16 BEEG | §§ 15–16 BEEG | §§ 15–16 BEEG | §§ 15–16 BEEG | §§ 15–16 BEEG | §§ 15–16 BEEG | §§ 15–16 BEEG | §§ 15–16 BEEG | §§ 15–16 BEEG | §§ 15–16 BEEG | §§ 15–16 BEEG | §§ 15–16 BEEG | §§ 15–16 BEEG | §§ 15–16 BEEG | §§ 15–16 BEEG | § 8 TzBfG | § 8 TzBfG | § 8 TzBfG |
| Besonderer Arbeitsschutz : | | Mutterschutz , MuSchArbV ( EG-Mutterschutz-Richtlinie ) | Mutterschutz , MuSchArbV ( EG-Mutterschutz-Richtlinie ) | Mutterschutz , MuSchArbV ( EG-Mutterschutz-Richtlinie ) | Mutterschutz , MuSchArbV ( EG-Mutterschutz-Richtlinie ) | Mutterschutz , MuSchArbV ( EG-Mutterschutz-Richtlinie ) | Mutterschutz , MuSchArbV ( EG-Mutterschutz-Richtlinie ) | Mutterschutz , MuSchArbV ( EG-Mutterschutz-Richtlinie ) | Mutterschutz , MuSchArbV ( EG-Mutterschutz-Richtlinie ) | Mutterschutz , MuSchArbV ( EG-Mutterschutz-Richtlinie ) | Mutterschutz , MuSchArbV ( EG-Mutterschutz-Richtlinie ) | Mutterschutz , MuSchArbV ( EG-Mutterschutz-Richtlinie ) | Mutterschutz , MuSchArbV ( EG-Mutterschutz-Richtlinie ) | Mutterschutz , MuSchArbV ( EG-Mutterschutz-Richtlinie ) | Mutterschutz , MuSchArbV ( EG-Mutterschutz-Richtlinie ) | Mutterschutz , MuSchArbV ( EG-Mutterschutz-Richtlinie ) | Mutterschutz , MuSchArbV ( EG-Mutterschutz-Richtlinie ) | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | |
| BeschĂ€ftigungsverbot : | | | ggf. BeschĂ€ftigungsverbot gemĂ€ĂŸ §§ 3 bis 6 MuSchG | ggf. BeschĂ€ftigungsverbot gemĂ€ĂŸ §§ 3 bis 6 MuSchG | ggf. BeschĂ€ftigungsverbot gemĂ€ĂŸ §§ 3 bis 6 MuSchG | ggf. BeschĂ€ftigungsverbot gemĂ€ĂŸ §§ 3 bis 6 MuSchG | ggf. BeschĂ€ftigungsverbot gemĂ€ĂŸ §§ 3 bis 6 MuSchG | ggf. BeschĂ€ftigungsverbot gemĂ€ĂŸ §§ 3 bis 6 MuSchG | Mutterschutz , §§ 3 bis 6 MuSchG | Mutterschutz , §§ 3 bis 6 MuSchG | Mutterschutz , §§ 3 bis 6 MuSchG | Mutterschutz , §§ 3 bis 6 MuSchG | Mutterschutz , §§ 3 bis 6 MuSchG | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | |
| BeschĂ€ftigungsverbot : | | | ggf. BeschĂ€ftigungsverbot gemĂ€ĂŸ §§ 3 bis 6 MuSchG | ggf. BeschĂ€ftigungsverbot gemĂ€ĂŸ §§ 3 bis 6 MuSchG | ggf. BeschĂ€ftigungsverbot gemĂ€ĂŸ §§ 3 bis 6 MuSchG | ggf. BeschĂ€ftigungsverbot gemĂ€ĂŸ §§ 3 bis 6 MuSchG | ggf. BeschĂ€ftigungsverbot gemĂ€ĂŸ §§ 3 bis 6 MuSchG | ggf. BeschĂ€ftigungsverbot gemĂ€ĂŸ §§ 3 bis 6 MuSchG | optional | gesetzlich vorgeschrieben (12 statt 8 Wochen bei FrĂŒh- und Mehrlingsgeburten oder Ă€rztlich festgestellter Behinderung) | gesetzlich vorgeschrieben (12 statt 8 Wochen bei FrĂŒh- und Mehrlingsgeburten oder Ă€rztlich festgestellter Behinderung) | gesetzlich vorgeschrieben (12 statt 8 Wochen bei FrĂŒh- und Mehrlingsgeburten oder Ă€rztlich festgestellter Behinderung) | gesetzlich vorgeschrieben (12 statt 8 Wochen bei FrĂŒh- und Mehrlingsgeburten oder Ă€rztlich festgestellter Behinderung) | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | |
| KĂŒndigungsschutz : | | § 17 MuSchG (der KĂŒndigungsschutz besteht auch nach einer Fehlgeburt nach der 12. Schwangerschaftswoche fĂŒr 4 Monate fort) | § 17 MuSchG (der KĂŒndigungsschutz besteht auch nach einer Fehlgeburt nach der 12. Schwangerschaftswoche fĂŒr 4 Monate fort) | § 17 MuSchG (der KĂŒndigungsschutz besteht auch nach einer Fehlgeburt nach der 12. Schwangerschaftswoche fĂŒr 4 Monate fort) | § 17 MuSchG (der KĂŒndigungsschutz besteht auch nach einer Fehlgeburt nach der 12. Schwangerschaftswoche fĂŒr 4 Monate fort) | § 17 MuSchG (der KĂŒndigungsschutz besteht auch nach einer Fehlgeburt nach der 12. Schwangerschaftswoche fĂŒr 4 Monate fort) | § 17 MuSchG (der KĂŒndigungsschutz besteht auch nach einer Fehlgeburt nach der 12. Schwangerschaftswoche fĂŒr 4 Monate fort) | § 17 MuSchG (der KĂŒndigungsschutz besteht auch nach einer Fehlgeburt nach der 12. Schwangerschaftswoche fĂŒr 4 Monate fort) | § 17 MuSchG (der KĂŒndigungsschutz besteht auch nach einer Fehlgeburt nach der 12. Schwangerschaftswoche fĂŒr 4 Monate fort) | § 17 MuSchG (der KĂŒndigungsschutz besteht auch nach einer Fehlgeburt nach der 12. Schwangerschaftswoche fĂŒr 4 Monate fort) | § 17 MuSchG (der KĂŒndigungsschutz besteht auch nach einer Fehlgeburt nach der 12. Schwangerschaftswoche fĂŒr 4 Monate fort) | § 17 MuSchG (der KĂŒndigungsschutz besteht auch nach einer Fehlgeburt nach der 12. Schwangerschaftswoche fĂŒr 4 Monate fort) | § 17 MuSchG (der KĂŒndigungsschutz besteht auch nach einer Fehlgeburt nach der 12. Schwangerschaftswoche fĂŒr 4 Monate fort) | § 17 MuSchG (der KĂŒndigungsschutz besteht auch nach einer Fehlgeburt nach der 12. Schwangerschaftswoche fĂŒr 4 Monate fort) | § 17 MuSchG (der KĂŒndigungsschutz besteht auch nach einer Fehlgeburt nach der 12. Schwangerschaftswoche fĂŒr 4 Monate fort) | § 17 MuSchG (der KĂŒndigungsschutz besteht auch nach einer Fehlgeburt nach der 12. Schwangerschaftswoche fĂŒr 4 Monate fort) | § 17 MuSchG (der KĂŒndigungsschutz besteht auch nach einer Fehlgeburt nach der 12. Schwangerschaftswoche fĂŒr 4 Monate fort) | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | |
| KĂŒndigungsschutz : | | | | | | | | | | | | | | §§ 18–19 BEEG | §§ 18–19 BEEG | §§ 18–19 BEEG | §§ 18–19 BEEG | §§ 18–19 BEEG | §§ 18–19 BEEG | §§ 18–19 BEEG | §§ 18–19 BEEG | §§ 18–19 BEEG | §§ 18–19 BEEG | §§ 18–19 BEEG | §§ 18–19 BEEG | §§ 18–19 BEEG | §§ 18–19 BEEG | §§ 18–19 BEEG | §§ 18–19 BEEG | §§ 18–19 BEEG | §§ 18–19 BEEG | §§ 18–19 BEEG | §§ 18–19 BEEG | §§ 18–19 BEEG | §§ 18–19 BEEG | §§ 18–19 BEEG | §§ 18–19 BEEG | §§ 18–19 BEEG | §§ 18–19 BEEG | §§ 18–19 BEEG | §§ 18–19 BEEG | §§ 18–19 BEEG | §§ 18–19 BEEG | §§ 18–19 BEEG | §§ 18–19 BEEG | §§ 18–19 BEEG | §§ 18–19 BEEG | | | |

Sonstiges

Die jĂŒngste Person, die ein gesundes Kind zur Welt brachte, war die Peruanerin Lina Medina (siehe auch: Mutterschaft MinderjĂ€hriger). Der Beginn der Schwangerschaft erfolgte im Alter von vier Jahren, bei der Geburt ihres Sohnes war sie fĂŒnfeinhalb Jahre alt. Der weltweite Altersrekord bei einer Entbindung wird derzeit von einer Spanierin aus Barcelona gehalten, die 2006 nach einer kĂŒnstlichen Befruchtung im Alter von 67 Jahren Zwillinge zur Welt brachte.cite-ref-101[101] Die jĂŒngste Mutter von sieben Kindern dĂŒrfte ein 16-jĂ€hriges MĂ€dchen aus Argentinien sein, das 2008 zum zweiten Mal Drillinge, wieder drei MĂ€dchen, bekommen hat.cite-ref-102[102] Nachdem sie mit 14 Jahren als erstes Kind einen Sohn bekommen hatte, brachte sie 2006 Drillinge zur Welt. Vor der Geburt ihres Sohnes hatte sie nach eigener Aussage bereits ein Kind durch eine Fehlgeburt verloren.cite-ref-103[103]

Aus dem Urin schwangerer Frauen wurde in den 1930er Jahren in der Sowjetunion „Gravidan“ gewonnen, das angeblich GlĂŒcksgefĂŒhle hervorrufen soll.

Literatur

‱ Barbara Duden, JĂŒrgen Schlumbohm, Patrice Veit (Hrsg.): Geschichte des Ungeborenen: Zur Erfahrungs- und Wissenschaftsgeschichte der Schwangerschaft, 17.–20. Jahrhunderts. 2. Auflage. Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 2002, ISBN 3-525-35182-8.
‱ Roman HippĂ©li, Gundolf Keil: Zehn Monde Menschwerdung. Ein Schöpfungsbericht „Vom Ei bis zur Geburt“. Gezeichnet, erzĂ€hlt und ausgeschmĂŒckt mit Themen aus der Reihe Ars phanatomica. Basotherm, Biberach an der Riß 1982; 4. Auflage ebenda 1984.
‱ JĂŒrgen Kleinebrecht [Begr.], Klaus Friese, Klaus Mörike, Gerd Neumann, Adolf Windorfer: Arzneimittel in der Schwangerschaft und Stillzeit – ein Leitfaden fĂŒr Ärzte und Apotheker, Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft Stuttgart 2016, 8. völlig neu bearbeitete Auflage, Erscheint auch als Online-Ausgabe: Arzneimittel in der Schwangerschaft und Stillzeit, ISBN 978-3-8047-2948-3.
‱ Jörg Otto Meier, Babys machen MĂŒtter stark. Frauen ĂŒber Schwangerschaft und Geburt, VĂ€ter und Kinder. Rowohlt, Reinbek 2000, ISBN 3-499-60954-1.
‱ Lennart Nilsson: Ein Kind entsteht. Bilddokumentation ĂŒber die Entwicklung des Lebens im Mutterleib. Fotos: Lennart Nilsson. Text: Lars Hamberger. Übersetzung: Angelika Kutsch. Mosaik, MĂŒnchen 1995, ISBN 3-576-04918-5.
‱ Werner Rath, Klaus Friese: Erkrankungen in der Schwangerschaft. Thieme, Stuttgart 2004, ISBN 3-13-136271-5.
‱ Franz Renggli: Das goldene Tor zum Leben. Wie unser Trauma aus Geburt und Schwangerschaft ausheilen kann. 1. Auflage. Arkana (Verlagsgruppe Random House GmbH), MĂŒnchen 2013, ISBN 978-3-442-34141-2.
‱ Christof Schaefer, Horst Spielmann, Klaus Vetter: Arzneiverordnung in Schwangerschaft und Stillzeit. Urban & Fischer, 2006, ISBN 3-437-21332-6.
‱ Andrea Stiefel, Christine Geist: Hebammenkunde. Hippokrates, 2005, ISBN 3-8304-5311-6.
‱ Renate Berger: Zwischen Leben und Tod, Zur Mutterimago bei Niki de St. Phalle, Ulrike Rosenbach, Mary Kelly und Annegret Soltau. In: Renate Möhrmann (Hrsg.): VerklĂ€rt, verkitscht, vergessen, Die Mutter als Ă€sthetische Figur. Metzler, Stuttgart / Weimar 1996, ISBN 3-476-01302-2, S. 354–371.

Weblinks

Wiktionary: Schwangerschaft

– BedeutungserklĂ€rungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

Commons

: Schwangerschaft

– Sammlung von Bildern

‱ Literatur von und ĂŒber Schwangerschaft im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
‱ Schwangerschaft und Geburt – Informationen bei Gesundheitsinformation.de (Online-Angebot des Instituts fĂŒr QualitĂ€t und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen)
‱ FrauenĂ€rzte-im-Netz.de – Information zu Schwangerschaft und Geburt

Einzelnachweise

cite-note-dudenhausen-11. ↑ Joachim W. Dudenhausen, Willibald Pschyrembel, Michael Obladen, Dieter Grab: Praktische Geburtshilfe. Walter de Gruyter, 2011, ISBN 978-3-11-022869-4, S. 19.
cite-note-22. ↑ zwanger (een kind dragend). In: Marlies Philippa et al.: Etymologisch Woordenboek van het Nederlands. Amsterdam University Press, Amsterdam 2003–2009.
cite-note-33. ↑ schwanger. In: Friederich Kluge: Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache. 25. erweiterte und durchgesehene Auflage, bearbeitet von Elmar Seebold. De Gruyter, Berlin/Boston 2011.
cite-note-44. ↑ schwanger. In: Jacob Grimm, Wilhelm Grimm (Hrsg.): Deutsches Wörterbuch. Band 15: Schiefeln–Seele – (IX). S. Hirzel, Leipzig 1899, Sp. 2230–2237 (woerterbuchnetz.de).
cite-note-55. ↑ Wolfgang Caspar: Medizinische Terminologie. 2. Ausgabe. Georg Thieme Verlag, Stuttgart 2007, S. 151.
cite-note-66. ↑ John Sutherland: Introduction zu W. M. Thackeray: Vanity Fair. Oxford University Press, Oxford und New York 1983, S. xxiv, sowie Neal B. Houston: A Brief Inquiry into the Morality of Amelia in Vanity Fair, in: The Victorian Newsletter 30, 1966, S. 23–24.
cite-note-77. ↑ Duden – Das Synonymwörterbuch. Ein Wörterbuch sinnverwandter Wörter. 4. Auflage. Dudenverlag, Mannheim [u. a.] 2006, S. 803, s. v. schwanger und schwanger sein.
cite-note-88. ↑ Braten. In: Duden – Redewendungen. Wörterbuch der deutschen Idiomatik. 3. ĂŒberarb. und aktualisierte Auflage. Dudenverlag, Mannheim [u. a.] 2008, S. 132.
cite-note-99. ↑ sprachnudel.de
cite-note-1010. ↑ Karin Böke: Vom „werdenden Leben“ zum „ungeborenen Kind“. Redestrategien in der Diskussion um die Reform des § 218. In: Frank Liedtke, Martin Wengeler, Karin Böke (Hrsg.): Begriffe besetzen: Strategien des Sprachgebrauchs in der Politik. Westdeutscher Verlag, Opladen 1991, S. 205–219.
cite-note-1111. ↑ Eine Schwangerschaft dauert entsprechend der ursprĂŒnglichen Berechnung zehn Lunarmonate, d. h. jeder Monat wird mit 28 Tagen angenommen (daraus ergibt sich: 10 × 28 Tage = 40 Wochen) siehe Mamiweb.de, 40 Schwangerschaftswochen.
cite-note-1212. ↑ S. MĂŒller-Lissner, C. Benkwitz: Schwangerschaftsbedingte Funktionsstörungen. In: G. Adler: Klinische Gastroenterologie und Stoffwechsel. Springer Verlag, 2000, ISBN 3-540-65059-8, S. 1005.
cite-note-1313. ↑ Franz Kainer: Facharzt Geburtsmedizin. Elsevier, Urban & Fischer Verlag, 2005, ISBN 3-437-23750-0, S. 399.
cite-note-1414. ↑ Musculoskeletal System. (Memento vom 2. Januar 2013 im Webarchiv archive.today) (englisch)
cite-note-1515. ↑ Die wichtigsten Ereignisse von der dritten bis zur achten Woche der Entwicklung (Memento vom 1. Mai 2013 im Internet Archive)
cite-note-1616. ↑ The Visible Embryo.
cite-note-hadlock501-1717. ↑ F. P. Hadlock u. a.: Fetal Crown-Rump Length: Reevaluation of Relation to Menstrual Age (5–18 weeks) with High-Resolution Real-Time US. In: Radiology. 182, 1992, S. 501–505.
cite-note-1818. ↑ Susan J. Lee, Henry J. Peter Ralston, Eleanor A. Drey, John Colin Partridge, Mark A. Rosen: Fetal Pain: A Systematic Multidisciplinary Review of the Evidence. In: Journal of the American Medical Association. 294 (8) 2005, S. 947–954.
cite-note-1919. ↑ Ab dem sechsten Monat wird die GrĂ¶ĂŸe des Fötus in der Regel nicht mehr vom Scheitel bis zum Steiß, sondern bis zur Fußsohle angegeben.
cite-note-2020. ↑ K. Riley u. a.: Survival and neurodevelopmental morbidity at 1 year of age following extremely preterm delivery over a 20-year period: a single centre cohort study. In: Acta Pédiatrica. 97(2), 2008, S. 159–165.
cite-note-2121. ↑ Pilzinfektionen, Scheidenpilz. (Memento vom 10. Juli 2015 im Internet Archive) Bundeszentrale fĂŒr gesundheitliche AufklĂ€rung.
cite-note-2222. ↑ Peter Böhi: Lageanomalien inkl. Beckenendlage. (Memento vom 28. September 2007 im Internet Archive; PDF; 1,6 MB) boehi.ch
cite-note-doi10-1053-j-semperi-2013-06-012-2323. ↑ Beryl Benacerraf: The use of obstetrical ultrasound in the obese gravida. In: Seminars in Perinatology. 37, 2013, S. 345–347. doi:10.1053/j.semperi.2013.06.012.
cite-note-2424. ↑ Gemeinsamer Bundesausschuss: Mutterschafts-Richtlinien - Richtlinien ĂŒber die Ă€rztliche Betreuung wĂ€hrend der Schwangerschaft und nach der Entbindung. Abgerufen am 3. August 2021.
cite-note-bt-18-900-2525. ↑ Deutscher Bundestag (Hrsg.): Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Cornelia Möhring, Birgit Wöllert, Sabine Zimmermann (Zwickau), weiterer Abgeordneter und der Fraktion DIE LINKE. – Drucksache 18/738 – Wirtschaftliche Lage der Hebammen und Entbindungspfleger. Nr. 18/900, 21. MĂ€rz 2014, ISSN 0722-8333, S. 11 (bundestag.de [PDF]).
cite-note-2626. ↑ R. J. Kaaja, I. A. Greer: Manifestations of chronic disease during pregnancy. In: JAMA. 294, 2005, S. 2751–2757. PMID 16333011 (Übersichtsarbeit)
cite-note-2727. ↑ Paul Diepgen, Heinz Goerke: Aschoff/Diepgen/Goerke: Kurze Übersichtstabelle zur Geschichte der Medizin. 7., neubearbeitete Auflage. Springer, Berlin / Göttingen / Heidelberg 1960, S. 66.
cite-note-2828. ↑ Martin Luther: Werke. Erlanger Ausgabe. Band XX 84.
cite-note-2929. ↑ UNICEF MĂŒttersterblichkeitsrate auf www.unicef.de
cite-note-3030. ↑ Jede Minute stirbt eine Frau an Komplikationen bei der Schwangerschaft oder Geburt. (Memento vom 2. Mai 2009 im Internet Archive) Deutsche Stiftung Weltbevölkerung
cite-note-3131. ↑ PrĂ€eklampsie. (Memento vom 10. Juli 2015 im Internet Archive) Bundeszentrale fĂŒr gesundheitliche AufklĂ€rung.
cite-note-3232. ↑ Werner Rath, Klaus Friese: Erkrankungen in der Schwangerschaft. Thieme, 2005, S. 347.
cite-note-3333. ↑ Werner Rath, Klaus Friese: Erkrankungen in der Schwangerschaft. Thieme, 2005, S. 351.
cite-note-3434. ↑ Anke Rohde, Almut Dorn: GynĂ€kologische Psychosomatik und GynĂ€kopsychiatrie – Das Lehrbuch. Schattauer, 2007, S. 151–152.
cite-note-3535. ↑ Im Mutterleib der Droge Alkohol schutzlos ausgeliefert. Berufsverband der FrauenĂ€rzte, 13. Februar 2006.
cite-note-3636. ↑ Drogen- und Suchtbericht 2012. (Memento vom 26. Mai 2012 im Internet Archive; PDF; 2,5 MB) drogenbeauftragte.de; 120 Seiten.
cite-note-3737. ↑ Sarah J. Lewi u. a.: Fetal Alcohol Exposure and IQ at Age 8: Evidence from a Population-Based Birth-Cohort Study. In: PLoS ONE, 2012, 7 (11), S. e49407 doi:10.1371/journal.pone.0049407.
cite-note-3838. ↑ Christine Werner: Vergiftet im Mutterleib – Wie Suchtstoffe das ungeborene Kind schĂ€digen (Memento vom 5. Februar 2014 im Internet Archive), In: SWR2 „Wissen“. 29. Januar 2014.
cite-note-3939. ↑ Rauchfrei in der Schwangerschaft. (Memento vom 29. Dezember 2014 im Internet Archive) (PDF; 526 kB) Bundeszentrale fĂŒr gesundheitliche AufklĂ€rung, Leitfaden fĂŒr die Beratung Schwangerer zum Rauchverzicht, 18. September 2013, S. 25 und S. 51.
cite-note-4040. ↑ Rauchen – die unterschĂ€tzte Gefahr fĂŒr das Kind. (Memento vom 28. Dezember 2014 im Internet Archive) Bundeszentrale fĂŒr gesundheitliche AufklĂ€rung
cite-note-4141. ↑ Zentralinstitut fĂŒr Seelische Gesundheit. (Memento vom 28. Februar 2009 im Internet Archive) bw-suchtweb.de
cite-note-4242. ↑ S. Carter, T. Percival, J. Paterson, M. Williams: Maternal smoking: risks related to maternal asthma and reduced birth weight in a Pacific Island birth cohort in New Zealand. In: N Z Med J., 21. Juli 2006, 119 (1238), S. U2081.
cite-note-4343. ↑ E. Lannerö, M. Wickman, G. Pershagen, L. Nordvall: Maternal smoking during pregnancy increases the risk of recurrent wheezing during the first years of life (BAMSE). In: Respiratory research, 2006, Band 7, S. 3; ISSN 1465-993X. doi:10.1186/1465-9921-7-3. PMID 16396689. PMC 1360665 (freier Volltext).
cite-note-4444. ↑ J. J. Jaakkola, M. Gissler: Maternal smoking in pregnancy, fetal development, and childhood asthma. In: American Journal of Public Health, Januar 2004, Band 94, Nummer 1, S. 136–140, ISSN 0090-0036. PMID 14713711. PMC 1449839 (freier Volltext).
cite-note-schwanger-und-drogen-4545. ↑ Schwanger und Drogen, Substitution und Schwangerschaft. Ein Leitfaden fĂŒr abhĂ€ngige Frauen. (Memento vom 27. MĂ€rz 2016 im Internet Archive; PDF; 249 kB) graz.at; abgerufen am 24. Juli 2010.
cite-note-4646. ↑ Schwangerschaft und Drogen. Drogen-Informationsportal Berlin; abgerufen am 30. April 2014.
cite-note-4747. ↑ Hans-Ulrich Wittchen, Gerhard BĂŒhringer, JĂŒrgen Rehm: Abschlussbericht an das Bundesministerium fĂŒr Gesundheit. (Memento vom 3. April 2016 im Internet Archive) Studie: „Predictors, Moderators and Outcome of Substitution Treatments – Effekte der langfristigen Substitution OpioidabhĂ€ngiger: PrĂ€diktoren, Moderatoren und Outcome“ des Institut fĂŒr Klinische Psychologie und Psychotherapie & Center of Clinical Epidemiology and Longitudinal Studies Technische UniversitĂ€t Dresden; abgerufen am 11. Mai 2014.
cite-note-4848. ↑ Beipackzettel Methadicct 5 mg Tabletten von Hexal. Bearbeitungsstand 4. September 2013.
cite-note-4949. ↑ Beipackzettel L-Polamidon Lösung z. Substitution. Bearbeitungsstand 1. Juni 2010.
cite-note-5050. ↑ Beipackzettel Subutex 2 mg Sublingualtabletten. Bearbeitungsstand 18. August 2010.
cite-note-5151. ↑ Arzneimittelinformationen fĂŒr Fachkreise (PDF; 325 kB) DACON GmbH; abgerufen am 30. April 2014.
cite-note-5252. ↑ Ruthard Stachowske: Drogen, Schwangerschaft und Kind. (Memento vom 27. April 2014 im Internet Archive; PDF) Fachverband Drogen- und Suchthilfe e. V. Wissenschaftlicher Vortrag, S. 7; abgerufen am 29. April 2014.
cite-note-5353. ↑ Ruthard Stachowske: Drogen, Schwangerschaft und Kind. (Memento vom 27. April 2014 im Internet Archive; PDF) Fachverband Drogen- und Suchthilfe e. V.; abgerufen am 29. April 2014.
cite-note-5454. ↑ Richard P. Mattick u. a.: Pharmacotherapies for the Treatment of Opioid Dependence: Efficacy, Cost-Effectiveness and Implementation Guidelines. Informa healthcare, New York 2009, ISBN 978-1-84184-400-8.
cite-note-5555. ↑ Mary E. O’Connor, Seth D. Ammerman, Sheryl A. Ryan: Marijuana Use During Pregnancy and Breastfeeding: Implications for Neonatal and Childhood Outcomes. In: Section On Breastfeeding, Committee on Substance Use And Prevention (Hrsg.): Pediatrics. Band 142, Nr. 3, 1. September 2018, ISSN 0031-4005, S. e20181889, doi:10.1542/peds.2018-1889, PMID 30150209 (aappublications.org [abgerufen am 15. Januar 2019]).
cite-note-5656. ↑ www.arzneimittel-in-der-schwangerschaft.de
cite-note-5757. ↑ JĂŒrgen Kleinebrecht (Begr.), Klaus Friese: Arzneimittel in der Schwangerschaft und Stillzeit: ein Leitfaden fĂŒr Ärzte und Apotheker; mit 37 Tabellen. 7., ĂŒberarb. Auflage. Wiss. Verlags-Ges., Stuttgart 2009, ISBN 978-3-8047-2524-9; Christof Schaefer u. a. (Hrsg.): Arzneimittel in Schwangerschaft und Stillzeit: mit Zugang zum Elsevier-Portal. 2011, ISBN 978-3-437-21203-1.
cite-note-5858. ↑ Peter Böhi: Infektionskrankheiten wĂ€hrend der Schwangerschaft. (Memento vom 28. September 2007 im Internet Archive; PDF; 235 kB) boehi.ch
cite-note-5959. ↑ Infektionen mit Toxoplasmen können Ungeborenem schaden. (Memento vom 27. September 2007 im Internet Archive) Deutsche Gesellschaft fĂŒr ErnĂ€hrung, 19. Mai 1998.
cite-note-6060. ↑ Impfung bei Schwangeren, Stillenden und bei Kinderwunsch (Stand: 18.9.2023). In: rki.de. Robert Koch-Institut, abgerufen am 5. November 2023.
cite-note-6161. ↑ D. Wunder, J. M. Evison: Antiretrovirale Medikamente und Schwangerschaft. In: Therapeutische Umschau. 62(1), 2005, S. 37–42. PMID 15702705 (deutschsprachige Übersichtsarbeit)
cite-note-6262. ↑ HIV in der Schwangerschaft. (Memento vom 10. Juli 2015 im Internet Archive) Bundeszentrale fĂŒr gesundheitliche AufklĂ€rung
cite-note-6363. ↑ Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften: HIV-Therapie in der Schwangerschaft und bei HIV-exponierten Neugeborenen.
cite-note-6464. ↑ Kann in der Schwangerschaft geimpft werden? Sind Impfungen in der Stillzeit möglich? Robert Koch-Institut, Stand: 21. September 2005.
cite-note-6565. ↑ Thomas W. Sadler: Medizinische Embryologie. Die normale menschliche Entwicklung und ihre Fehlbildungen. 10. Auflage. Thieme, 2003, S. 39.
cite-note-6666. ↑ SchwangerschaftsabbrĂŒche in Deutschland, Quote je 1000 Geburten. (Memento vom 18. Oktober 2007 im Internet Archive) Statistisches Bundesamt
cite-note-6767. ↑ Pressemitteilung Nr. 085 vom 10. MĂ€rz 2015. (PDF) Statistisches Bundesamt
cite-note-6868. ↑ R. P. Levin: Pregnancy gingivitis. In: J Md State Dent Assoc., 1987, 30, S. 27. PMID 3473151.
cite-note-grosskopf2005-6969. ↑ M. Grosskopf: Der „Schwangerschaftstumor“ der Gingiva. Dissertation. Johann Wolfgang Goethe-UniversitĂ€t, Frankfurt am Main 2005, S. 24; d-nb.info
cite-note-7070. ↑ Sodbrennen, Schwangerschaft windelprinz.de
cite-note-doi10-1136-bmj-f6398-7171. ↑ L. C. Chappell, P. T. Seed, J. Myers, R. S. Taylor, L. C. Kenny, G. A. Dekker, J. J. Walker, L. M. E. McCowan, R. A. North, L. Poston: Exploration and confirmation of factors associated with uncomplicated pregnancy in nulliparous women: prospective cohort study. In: BMJ. 347, 2013, S. f6398–f6398, doi:10.1136/bmj.f6398.
cite-note-7272. ↑ Listeriose und Toxoplasmose: Sicher essen in der Schwangerschaft. (PDF) Bundesverband der Lebensmittelkontrolleure (BVLK), 2016, abgerufen am 2. Juli 2019.
cite-note-7373. ↑ Vegetarisch-vegane ErnĂ€hrung in der Schwangerschaft. Vegetarier-Bund Deutschlands e. V.
cite-note-7474. ↑ Kinderwunsch und Schwangerschaft: FolsĂ€ure oft falsch dosiert oder zu spĂ€t zugefĂŒhrt (Memento vom 13. Mai 2018 im Internet Archive), Frauenaerzte-im-Netz.de, abgerufen am 12. Mai 2018
cite-note-7575. ↑ FolsĂ€ure und Schwangerschaft. (Memento vom 27. September 2007 im Internet Archive) Deutsche Gesellschaft fĂŒr ErnĂ€hrung
cite-note-7676. ↑ SchĂ€dlichkeit von Leber unmittelbar vor/wĂ€hrend Schwangerschaft. was-wir-essen.de
cite-note-7777. ↑ Lisa M. Bodnar u. a.: High prevalence of vitamin D insufficiency in black and white pregnant women residing in the northern United States and their neonates. In: Journal of Nutrition. 137 (2007), S. 447–452.
cite-note-7878. ↑ Martin Kotynek: Warnung vor Quecksilber im Speisefisch. In: SĂŒddeutsche Zeitung. 8. MĂ€rz 2007.
cite-note-7979. ↑ Roher Fisch und Schwangerschaft. (Memento vom 27. September 2007 im Internet Archive) 1. Juli 2002. Deutsche Gesellschaft fĂŒr ErnĂ€hrung
cite-note-8080. ↑ M. Plourde, S. C. Cunnane: Extremely limited synthesis of long chain polyunsaturates in adults: implications for their dietary essentiality and use as supplements. In: Appl Physiol Nutr Metab. 32(4), 2007 Aug, S. 619–634.
cite-note-8181. ↑ B. Koletzko, E. LarquĂ©, H. Demmelmair: Placental transfer of long-chain polyunsaturated fatty acids (LC-PUFA). In: J Perinat Med. 35 Suppl 1, 2007, S. 5–11.
cite-note-koletzko-8282. ↑ Berthold Koletzko et al.: The roles of long-chain polyunsaturated fatty acids in pregnancy, lactation and infancy: review of current knowledge and consensus recommendations. In: Journal of Perinatal Medicine. Band 36, Nr. 1, 2008, S. 5–14, doi:10.1515/JPM.2008.001, PMID 18184094.
cite-note-8383. ↑ Schwangere können einem Jodmangel vorbeugen. (Memento vom 27. September 2007 im Internet Archive) Deutsche Gesellschaft fĂŒr ErnĂ€hrung, 7. April 1998.
cite-note-pmid10920165-8484. ↑ American Academy of Pediatrics. Committee on Nutrition. Hypoallergenic infant formulas. In: Pediatrics. Band 106, Nummer 2 Pt 1, August 2000, S. 346–349, ISSN 0031-4005. PMID 10920165.
cite-note-doi10-1001-jamapediatrics-2013-4139-8585. ↑ A. Lindsay Frazier, Carlos A. Camargo, Susan Malspeis, Walter C. Willett, Michael C. Young: Prospective Study of Peripregnancy Consumption of Peanuts or Tree Nuts by Mothers and the Risk of Peanut or Tree Nut Allergy in Their Offspring. In: JAMA Pediatrics. doi:10.1001/jamapediatrics.2013.4139.
cite-note-8686. ↑ Schnellere Geburt durch Datteln? In: hipp-fachkreise.de. Abgerufen am 18. Dezember 2021.
cite-note-8787. ↑ M. Kordi, F. Meybodi, F. Tara, F. Fakari et al. (2017): Effect of Dates in Late Pregnancy on the Duration of Labor in Nulliparous Women. In: Iran Journal of Nursing and Midwifery, 22 (5), S. 383–387; ijnmr.mui.ac.ir
cite-note-8888. ↑ O. Al-Kuran, L. Al-Mehaisen, H. Bawadi, S. Beitawi, Z. Amarin: The effect of late pregnancy consumption of date fruit on labour and delivery. In: Journal of Obstetrics and Gynaecology. Band 31, Nr. 1, Januar 2011, ISSN 0144-3615, S. 29–31, doi:10.3109/01443615.2010.522267 (tandfonline.com [abgerufen am 18. Dezember 2021]).
cite-note-8989. ↑ Linda E. May, Richard R. Suminski, Michelle D. Langaker, Hung-Wen Yeh, Kathleen M. Gustafson: Regular Maternal Exercise Dose and Fetal Heart Outcome. In: Medicine & Science in Sports & Exercise. Band 44, Nr. 7, Juli 2012, ISSN 0195-9131, S. 1252–1258, doi:10.1249/mss.0b013e318247b324 (ovid.com [abgerufen am 1. Juni 2018]).
cite-note-9090. ↑ M. Völckers, D. Weisner: Modulation fetaler Verhaltensweisen in der spĂ€ten Schwangerschaft durch Musik. In: Archives of Gynecology and Obstetrics. Band 254, Nr. 1–4, Dezember 1993, S. 1401–1403, doi:10.1007/bf02266446.
cite-note-9191. ↑ Geburtsort. (Memento vom 10. Juli 2015 im Internet Archive) Bundeszentrale fĂŒr gesundheitliche AufklĂ€rung
cite-note-9292. ↑ Karl Sudhoff: Ein Amulett fĂŒr Schwangere. In: Sudhoffs Archiv. Band 2, 1909, S. 300, und Zum Amulett fĂŒr Schwangere. In: Sudhoffs Archiv, 1910, Band 3, S. 352.
cite-note-9393. ↑ Ferdinand Fellmann: Der Wunderbauch. Über die Inszenierung der Schwangerschaft in Kunst und Medien. In: Kunstzeitung. Februar 2012, S. 016.
cite-note-9494. ↑ Durchschnittsalter der MĂŒtter. Bundeszentrale fĂŒr politische Bildung
cite-note-9595. ↑ Siobhan K. Fisher: Occupation of the womb: Forced impregnation as genocide. In: Duke Law Journal. 1996, S. 91–133.
cite-note-9696. ↑ Jonathan Bearak, Anna Popinchalk, Bela Ganatra, Ann-Beth Moller, Özge Tunçalp: Unintended pregnancy and abortion by income, region, and the legal status of abortion: estimates from a comprehensive model for 1990–2019. In: The Lancet Global Health. Band 0, Nr. 0, 22. Juli 2020, ISSN 2214-109X, doi:10.1016/S2214-109X(20)30315-6.
cite-note-9797. ↑ C. Klapp: Schwangerschaft bei jungen MĂ€dchen. In: Zentralblatt fĂŒr GynĂ€kologie. 2003, Band 125, Ausgabe 6, S. 209–217.
cite-note-9898. ↑ Detlev W. Belling: Der Schwangerschaftsabbruch bei MinderjĂ€hrigen – eine ungelöste Aufgabe des Gesetzgebers. ssoar.info, GESIS – Leibniz-Institut fĂŒr Sozialwissenschaften. In: Social Science Open Access Repository. Berlin 2007, S. 455–492. ISBN 978-3-939804-12-3.
cite-note-9999. ↑ Definition der kriminologischen Indikation. Gesundheitsberichterstattung des Bundes, abgerufen am 4. Oktober 2010.
cite-note-100100. ↑ Schwangerschaftsabbruch in Europa. (Memento vom 13. Februar 2006 im Internet Archive) Arbeiterwohlfahrt
cite-note-101101. ↑ 67-JĂ€hrige bringt Zwillinge zur Welt. In: Tagesspiegel. 31. Dezember 2006 (Online).
cite-note-102102. ↑ Kindersegen: 16-JĂ€hrige erwartet zum zweiten Mal Drillinge. Spiegel Online, 8. Februar 2008.
cite-note-103103. ↑ 16-JĂ€hrige bekommt zum zweiten Mal Drillinge. saz-aktuell.com, 11. Februar 2008.